1.Mannschaft

FSV Bayreuth / Neuverpflichtung

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Der Sieg letzte Woche gegen eine ersatzgeschwächte Mannschaft aus Trogen hat die letzten Zweifel am Klassenerhalt vertrieben. 2 Tore von Robert Mirchev sorgten für den verdienten Sieg. Nun können die Verantwortlichen die letzten Planungen für die neue Saison tätigen. Am Wochenende erscheint mit dem FSV Bayreuth der bereits gekrönte Meister der Bezirksliga Ost. Die Mannen von Trainer Ingo Walther haben sich diesen Titel auch redlich verdient, waren sie doch die konstanteste Mannschaft in dieser Saison. Dennoch konnte man in dieser Woche aus der Presse entnehmen, dass man in Bayreuth immer noch überlegt, das Aufstiegsrecht in die Landesliga überhaupt wahrzunehmen. Aufgrund der Vorzeichen erwartet uns heute ein entspanntes Spiel, ganz ohne Druck auf beiden Seiten. Personell sollte heute eigentlich alles an Bord sein, so dass Trainer Da Silva kurz vor dem Ziel der Liga nochmal alles aufbieten kann. “Die Spiele zwischen unseren beiden Mannschaften hatten es immer in sich. Wir wollen uns von unserem Heimpublikummit einem Sieg verabschieden. Jetzt wo der finale Druck weg ist, freue ich mich umso mehr auf die Partie und darauf dass wir auch am kommenden Wochenende beim ATS Kulmbach das Zünglein an der Aufstiegswaage spielen dürfen,” so Oberkotzaus sportlicher Leiter Achim Hager.

Oberkotzau verpflichtet Papi Henriquez

papi_henriquezBezirksligist SpVgg Oberkotzau vermeldet Zug um Zug die ersten Neuzugänge. Mit Papi Henriquez wechselt ein Spieler mit enormer Qualität vom Landesligisten Neudrossenfeld an die Hohe Wart. Der 28-jährige Angolaner hat schon für den damaligen Regionallisten SpVgg Bayern Hof und zuletzt für den TSV Neudrossenfeld gespielt. Beruflich bedingt weilte er einige Zeit in Angola, so dass er nun sogar kurzfristig für Oberkotzau spielberechtigt sein wird. Der groß gewachsene Spieler kann von der Innenverteidigung bis zur 10 auf jeder zentralen Position eingesetzt werden. “Ich freue mich auf einen Supertypen, der seinen Beitrag dazu leisten soll, dass wir in der neuen Saison defensiv stabiler stehen. Wir wollen in der neuen Saison nicht wieder mehr als 40 Gegentore kassieren. Offensiv hätte es schon heuer für einen Spitzenplatz in der Liga gereicht, defensiv ganz und gar nicht. Das will Trainer da Silva in der neuen Saison ändern,” so Oberkotzaus sportlicher Leiter Achim Hager.

1.Mannschaft

Oberkotzau sichert sich mit einem 2 zu 0 den Klassenerhalt

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Oberkotzau: Udovcic, Specht, Bareuther, Bauer, Mirchev (78. Herb), Lottes, Schmidt (75. Freyer), Findeiß, Bötsch, Wagner, Durkan (46. Lorenz)

Trogen: Rupprecht, Haase, Großer, Drechsel, Fischer, Küffner, Certik, Pätz, Buschner (90. Röhn), Degenkolb, Gahn (77. Hauptmann)

Schiedsrichter: Jonas Engelhardt aus Bayreuth leitete nahezu fehlerfrei.

Verwarnungen: Schmidt, Wagner; Fischer

Zuschauer: 100

Tore: 24. Min. 1 zu 0 Mirchev
Mit einem Sieg im vorletzten Heimspiel machte die Mannschaft von Santiago da Silva den Klassenerhalt safe. Gegen eine ersatzgeschwächte Trogener Mannschaft, aus der Danny Buschner herausragte, tat sich Oberkotzau schwer. Die Gäste überquerten in den ersten 10 Minuten konsequent nicht die Mittellinie und warteten darauf, dass sich Oberkotzau festspielte, um dann blitzschnell zu kontern. So machten es vor wenigen Wochen auch die Schauensteiner, die auf dieser Art 3 Punkte mitnahmen. Das gelang den Gästen heute jedoch nicht. Bei gefühlten 75 Prozent Ballbesitz in der ersten Viertelstunde, sprach dennoch nichts zählbares heraus für die Gastgeber.  Schmidt tankte sich in der 11. Minute zwar bis zur Grundlinie durch und legt den Ball an die Strafraumgrenze, Bareuther erwischt ihn aber nicht richtig, so dass Keeper Rupprecht kein Problem hat, den Ball aufzunehmen. Bareuther ist wieder eine DER Aktivposten an diesem Tag. In der 23. dann eine Schrecksekunde: Blitzkonter der Trogener in der Oberkotzauer Vorwärtsbewegung, wenn Pätz dem Ball erwischt, brennts lichterloh. 2 Trogener waren auf und davon und konnten gerade noch an der Strafraumgrenze eingeholt werden. Fast im Gegenzug dann die verdiente Oberkotzauer Führung.

Ein satter Schuss aus 16 Metern von Robert Mirchev abgefeuert, schlägt unten links unhaltbar ein. Minuten später streift ein weiteres Mirchev Geschoss das Außennetz. Dann folgte Trogens beste Phase. Aus dem Lauf nimmt Großer den Ball ab und hämmert ihn aufs Tor, knapp über den Querbalken. Durchatmen.  6 Minuten später: Ecke Buschner, Certik nimmt Maß, aber es ist gerade noch ein Abwehrspieler dazwischen.

Ein genialer Freistoß aus 20 Metern dann in der 41. Minute. Wieder Buschner beteiligt, tritt ihn – und der Ball saust knapp am oberen Eck vorbei, was für ein Kunstschuss. Da wäre Udovcic ohne Chance gewesen.
Nach der Halbzeit war wieder Oberkotzau am Zug. Eine Staffel über Wagner und Findeiss landet im Strafraum, Schmidt und Mirchev bringen den Ball aber nicht an der vielseitigen Abwehr und den herausstürmenden Torwart vorbei. Oberkotzau blieb am Zug, aber gab einem nicht das Gefühl das Ding sicher zu Ende zu bringen. Doch dann wie aus dem Nichts wieder ein Distanzschuss aus 20 Metern und wieder war es Mirchev. Das Tor zum Klassenerhalt stand nun weit offen und Trogen hatte nichts mehr zuzusetzen. Die letzte Chance lag denn auch bei den Hausherren, als Freyer Bauer den Ball schön in den Lauf und in den Strafraum spielte, Keeper Hauptmann, der eingewechslt wurde, weil Keeper Rupprecht als Feldspieler umfunktioniert wurde während des Spiels, Hauptmann ging rechtzeitig dazwischen. Das wars. Am kommenden Wochenende gastiert der Meister FSV Bayreuth in Oberkotzau und am letzten Spieltag dürfen die Oberkotzauer das Zünglein an der Waage spielen, wenn Sie beim ATS Kulmbach auflaufen, der noch mitten im Kampf um Platz zwei steckt.

Allgemein

Die Wilden Kerle – Das Fußballerlebnis in Oberkotzau vom 27.05. – 29.05.2016

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1.Mannschaft

SpVgg Oberkotzau – 1. FC Marktleugast 3:0

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Oberkotzau: Udovcic, Specht, Bareuther, Bauer, Mirchev, Lottes, Schmidt, Findeiß (46. Güven), Bötsch, Wagner (86. Schaller), Durkan (74. Freyer)

Marktleugast: Hahn, Korzendorfer, Wagner, Simsek, Pfarrer, Schramm, Rucker (67. Turbanisch; 78. Kolb), Titus, Schlegel, Onarici, Groß

Schiedsrichter: Tobias Mildenberger lieferte mit seinem Team eine gute Leistung ab.

Verwarnungen: Groß (Marktleugast)

Zuschauer: 100

Tore: 55. Min. 1 zu 0 Bareuther, 72. Min. 2 zu 0 Mirchev, 87. Min. 3 zu 0 Bareuther

Wintereinbruch in Oberkotzau am Sonntag. Als 15 Minuten vor der Partie ein Schneesturm über den Platz fegte, war an Fussball nicht zu denken. Die Schiedsrichter und die Mannschaften nahmens gelassen und ließen die freiwilligen Helfer erstmal die Linien räumen, besorgten sich einen roten Ball und legten dann mit gut 15 Minuten Verspätung los. Als 30 Minuten später die Sonne schien wie im Frühling, fühlten sich alle bestätigt, dass es richtig war, die Partie anzupfeifen. Oberkotzau hatte sich nach 3 Niederlagen in Folge einiges vorgenommen und musste unbedingt punkten, um nicht bereits am kommenden Wochenende in die Relegationsränge abzurutschen. Marktleugast mit einer kleinen Serie im Gepäck wollte sich aus dem Keller endgültig nach oben verabschieden.

Doch Oberkotzau zeigte diesmal von Beginn an, wer Herr im Haus ist. Die starke Innenverteidigung mit Specht und Lottes sorgten für Stabilität, Bareuther und Bauer im zentralen Mittelfeld für die Dynamik und insbesondere der in die Startelf gerückte Cedric Wagner auf der rechten Seite für viel Spielwitz und technische Finesse. In Halbzeit eins hatte Oberkotzau im Spiel nach vorn eine Reihe von Möglichkeiten, es war aber immer wieder der letzte Pass, der fehlte oder eben der Abschluss. Santiagos Männer wollten es zu perfekt machen und vergaben so eine zwei bis drei Tore – Führung, die es zur Pause hätte geben können. In Halbzeit zwei wurde es zu Beginn erst einmal spannend. Durkan versuchte im Oberkotzauer Strafraum gegen einen Marktleugaster den Ball wegzuschlagen, traf ihn dabei aber so unglücklich, dass der sichere Schiedsrichter zu Recht auf den Punkt zeigte. Marktleugasts Kapitän legte sich in der 48. Minute den Ball zurecht und drosch diesen halbrechts flach aufs Tor –wohlgemerkt aufs Tor, denn weiter kam der Ball nicht, denn Oberkotzaus Keeper Udovcic sollte an diesem Tag kein einziges Mal hinter sich greifen. Er wehrte den Ball ab auf Schmidt, der Vollgas nach vorn gab. So entwickelte sich direkt aus dem Strafstoß fast das 1 zu 0 für Oberkotzau, doch Schmidt vergab gegen Hahn im Tor der Leugaster. Die Gäaste waren ein ums andere blitzschnell beim Umschalten nach vorn. Nach dem Motto hoch und weit flog der Ball immer wieder in Richtung der Außenbahnen und Lottes musste ein ums andere Mal Kopf und Kragen riskieren, um durchgebrochene Spieler wieder einzufangen. In der 55. Minute war es dann endlich soweit. Wieder ein kluger Spielaufbau, Wagner setzt sich auf der rechten Seite durch und bedient scharf nach innen gebend Schmidt, der auf Bareuther weiterleitet – das umjubelte 1 zu 0 aus 5 Metern Torentfernung. Fast im Gegenzug dann wieder so ein brandgefährlicher Konter der Gäste, aber immer wieder tappten diese um Haaresbreite in die Abseitsfalle der gut gestaffelten Saalestädter, die nun einen Sturmlauf auf die Gäste abfeuerten. Nun war es eine Frage der Zeit. In der 72. Min.. dann fasste sich Mirchev ein Herz, anstatt auf den besser postierten Wagner nach rechts zu legen, entschied er sich durch eine minimale Lücke in der Gästedeckung abzuziehen. Und tatsächlich, der Ball zirkelte nicht hart aber absolut platziert ins untere linke Eck. Den Ball konnte Keeper Hahn unmöglich gesehen haben. Freyer kam eine Viertelstunde vor dem Ende für Durkan und gab noch mal richtig Feuer. Der Leipziger Wirbelwind kombinierte und fightete und das im Gegensatz zu den letzten Spielen diesmal mit viel Spielwitz und dem Blick für die Mitspieler. Fast wäre ihm im eins gegen eins gegen Hahn Treffer drei gelungen. Dies war aber Alexander Bareuther vorbehalten, der sich in der 87. Minute den Ball an Keeper Hahn vorbeilegt. Als das Leder über einen Schneehaufen hoppelt und schon fast im Aus ist, zieht Bareuther aus spitzen Winkel gerade noch ab und markiert den Endstand. Durchatmen war angesagt nach diesem wichtigen Erfolg. Nun geht es am Freitag zum Tabellennachbarn Mistelbach, wo mit einem Dreier der Klassenerhalt nahezu perfekt gemacht werden könnte. Eine weitere positive Nachricht, Verteidiger Güven verlängerte diese Woche ebenso um ein Jahr wie die meisten anderen Spieler der Mannschaft. Nur Sven Bayer entschied aus privaten Gründen sich der 2. Mannschaft anzuschließen.

Allgemein

Wichtige Weichenstellungen bei der Spielvereinigung Oberkotzau

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Fussball-Bezirksligist SpVgg Oberkotzau hat wichtige Weichenstellungen für die kommende Saison vorgenommen. Gestern abend wurde der Vertrag mit Trainer Santiago Fraga da Silva um ein weiteres Jahr verlängert. Der Spanier übernahm im Herbst dieser Saison die Mannschaft von Mario Atanasow und führte sie bislang bis auf Platz 7 der aktuellen Tabelle. Fraga da Silva will die Mannschaft stabilisieren und zu einer Einheit formen, um neben der guten Qualität der Spieler auch die Geschlossenheit zu bekommen, die für den Erfolg maßgeblich ist. “Ich bin froh, dass Santi ohne zu Zögern eingeschlagen hat,” so Achim Hager, der sportliche Leiter. “Seine professionelle Art und seine Trainingsinhalte sind von allerhöchster Qualität und begeistern wirklich jeden einzelnen Spieler unserer Mannschaft.”

Das war auch zugleich das Feedback, das die Vereinsverantwortlichen bei den mittlerweile abgeschlossenen Spielergesprächen bekommen haben. Bis auf Tunahan Güven, der sich noch etwas Bedenkzeit auserbeten hat, bleiben alle an Bord. Kürzer treten wird aus privaten und beruflichen Gründen Tomas Bauer, der sich selbständig gemacht hat und den zeitlichen Aufwand von drei Einheiten pro Woche bzw. vier in der Vorbereitung nicht mehr schaffen wird. Er will dem Verein aber erhalten bleiben. Noch keine Entscheidung ist zu den beiden Spielern Findeiss und Bareuther aus der Kooperation mit Bayern Hof gefallen. “Sollten sie aus beruflichen oder Studiengründen nicht den Regionalliga/Bayernliga-Aufwand betreiben können, sind sie bei uns herzlich willkommen und natürlich eine klasse Verstärkung als Mensch und Spieler für unseren Verein.”

Auch Alexander Günzel, Spielleiter der ersten Mannschaft und Trainer der SG aus der SpVgg Bayern Hof und der SpVgg Oberkotzau hängt ein weiteres Jahr ran. Sein Amt als A-Jugendtrainer gibt er an die bisherigen beiden B-Jugendcoaches ab, die ab der kommenden Saison die A-Jugend führen werden. “Wir wollen Alex nicht zeitlich überlasten, zwischen drei Mannschaften gibts naturgemäß zu viele Überschneidungen. Sein und unser Ziel, die A-Jugend näher an den Herrenbereich heranzuführen, ist gelungen. Es werden am Ende der Saison drei bis vier starke Jungs dabei sein, die den Sprung bis in die Bezirksliga schaffen können. Das ist unser Ziel als Talentverein. Wenn gleichzeitig auch für unsere SG-Partner Döhlau und Tauperlitz und natürlich unsere zweite und dritte Mannschaft dabei Spieler abfallen, dann ist unsere hochfränkische Achse, die wir begonnen haben zu bilden, geglückt.”

Auch mit Trainer Oli Klein ist der Verein mehr als glücklich. “Oli ist ein Pfundstyp. Er hat die zweite Mannschaft in die Erfolgsspur zurückgebracht und eine Struktur innerhalb der Mannschaft geschaffen. Wir würden sehr gerne mit ihm weitermachen, und es sieht nicht ganz schlecht aus, obgleich er natürlich auch von anderen ersten Mannschaften umworben wird. Wir hoffen auf eine Einigung bis zum Wochenende.”

Allgemein

Tage, an denen nichts gelingt

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SpVgg Oberkotzau: Reichenberger, Meißner, Specht, Herb, Bareuther, Bauer, Mirchev (68- Freyer), Lottes, Schaller (42. Güven), Bötsch (80. Wagner), Durkan

TuS Schauenstein: Sauer, Weber, Drechsel (90. Anderski), Rödel, Paprocki, Schmidt T., Schmidt F., Binder (79. Saalfrank), Schütz, Wunderlich (91. Fischer), Rietsch

Schiedsrichter: Dominik Haas (Kulmbach) leitete souverän und fehlerfrei

Zuschauer: 150

Verwarnungen: Meißner, Specht; Schmidt T.

Tore: 26. Min. 0 zu 1 Drechsel

Es gibt Tage, da könnte man noch 90 Minuten anhängen und doch würde es nicht besser werden. So einen erwischten die Gastgeber der SpVgg Oberkotzau an diesem Sonntag. Die TuS bis in die Haarspitzen motiviert, war über die gesamte Spielzeit hellwach, lauerte auf Fehler der Hausherren und spielte dann einen überfallartigen Konterfussball aus dem Lehrbuch. Oberkotzau kam nie ins Spiel. Immer wieder waren zwischen den Reihen zu große Lücken, mal standen die Vorderleute hoch und die Abwehr rückte nicht nach, mal waren es individuelle Stellungsfehler. So geschehen in der 26. Minute als es an der rechten Abwehrseite bitterböse brannte und Oberkotzaus zuständiger Außenverteidiger schlecht stand. Schauenstein zog auf der Außenbahn davon, Dominik Drechsel musste die mustergültige flache Hereingabe nur Abnehmen und letterte den Ball unhaltbar für Reichenberger aus 10 Meter in die Maschen. Bereits 5 Minuten zuvor nahezu die gleiche Situation auf derselben Abwehrseite, nur durch Binders knappes Abseits wurde dessen Tor nicht gewertet, das war sozusagen bereits die Generalprobe, für das was folgte. Oberkotzau im gesamten Spiel mit einem einzigen Ball aufs Tor, Spechts Kopfball aus der 6. Minute nach einer Mirchevecke geht knapp drüber. 4 Minute vor dem bei eisigem Wind nötigen Pausentee ist es derselbe Drechsel, der ein geiles Spiel ablieferte, den nur noch Reichenberger im eines gegen eins so irritieren konnte, dass er nicht bereits die Vorentscheidung erzielte.

Dachte man nach der Pause werde es besser, so täuschte man sich. Schauenstein blieb die gelb-schwarze Mannschaft an diesem Tage, die mit den Heimfarben die Punkte nach außerhalb mitnahm und das zu recht. Julian Schütz ist in der 51. Minute vorbei an Mann und Maus, nutzt die Gelegenheit aber nicht zum 2. Tor. Bis zum Ende probierte Oberkotzau auch mit den Wechseln mehr Druck aufzuabauen, aber die Abwehr stand gut und ließ einfach nichts zu. Die wenigen Distanzschüsse kamen allesamt nicht aufs Tor und damit keine Gefahr für Sauer. So lieferte Oberkotzau am Ende den Schauensteinern ungewollt Schützenhilfe im Abstiegskampf. Die hatte sich der Gast aber hart erarbeitet.

1.Mannschaft

SpVgg Oberkotzau – TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf 1:0

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Oberkotzau: Udovcic, Herb, Bareuther, Bauer, Mirchev, Lottes, Schmidt (93. Lorenz), Beyer, Bötsch, Wagner (74. Popp), Findeiß

TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf:Dujicek, Olpen (56. Knappe)‎, Sebald (83. Hoerath), Ferstl, Baumgärtner, Poellath, Sendelbeck, Hader, Dadder, Böhner, Pätzold

Schiedsrichter: Sebastian Demel aus Küps machte seine Sache gut.

Zuschauer: 100

Verwarnungen: Herb, Bauer, Bötsch, Findeiß; Böhner

Trotz erheblicher Personalprobleme‎ mit dem Ausfall von 6 Stammkräften holten sich die Saalestaedter einen wichtigen Dreier. Zunaechst musste sich die komplett umgestellt Mannschaft finden, was in den ersten Minuten die hoch stehenden Gaeste fast zur Fuehrung genutzt haetten. Udovcic rettet gegen Baumgärtner in höchster Not. Nach 27 Minuten spielt der agile Schmidt den Ball auf Mirchev, der aus 16 Metern den Ball unten rechts versenkt. Kurz vor der Pause hat die Spielvereinigung eine richtig starke Phase, versaeumt es aber das 2 zu 0 zu machen. Wieder setzt sich Schmidt im Strafraum durch, legt auf Bauer und der haut den Ball uebers Tor.

Oberkotzau, die mit dem umfunktionieren Lottes und mit Herb in der Innenverteidigung arbeiteten, konnte auch in Halbzeit zwei‎ Kirchenlaibach von vielen gefaehrlichen Aktionen abhalten. Die Aussenverteidigung mit Findeiss und dem bärenstarken einsatzfreudigen Bötsch trugen dazu auch erheblich bei. Wichtig auch, dass Mirchev nach seiner Grippe wieder an Bord war. Letzterer spielt in der 50. gleich 3 Spieler aus und legt den Pass lang auf. Bauer, der nur durch ein taktisches Foul auf dem Weg zum 2 zu 0 gestoppt werden konnte. Zwei gute Situationen erkaempfte sich Laibach mit einem Granatenschuss von der Strafraumgrenze in der 58. und einem guten Böhner-Kopfball in der 72. Oberkotzaus beste Chance hatte wiederum Mirchev, dessen Hammerfreistos in der 76. scharf am Pfosten vorbeizischte. Der Lohn der Arbeit geriet nur noch einmal in Gefahr, als ein Kopfball ans Kreuz springt und dan ins Aus. Ein wichtiger Dreier vor dem schweren Spiel in Bayreuth am kommenden Wochenende.