1.Mannschaft

SpVgg Oberkotzau – 1. FC Marktleugast 3:0

von am - bisher keine Kommentare

Oberkotzau: Udovcic, Specht, Bareuther, Bauer, Mirchev, Lottes, Schmidt, Findeiß (46. Güven), Bötsch, Wagner (86. Schaller), Durkan (74. Freyer)

Marktleugast: Hahn, Korzendorfer, Wagner, Simsek, Pfarrer, Schramm, Rucker (67. Turbanisch; 78. Kolb), Titus, Schlegel, Onarici, Groß

Schiedsrichter: Tobias Mildenberger lieferte mit seinem Team eine gute Leistung ab.

Verwarnungen: Groß (Marktleugast)

Zuschauer: 100

Tore: 55. Min. 1 zu 0 Bareuther, 72. Min. 2 zu 0 Mirchev, 87. Min. 3 zu 0 Bareuther

Wintereinbruch in Oberkotzau am Sonntag. Als 15 Minuten vor der Partie ein Schneesturm über den Platz fegte, war an Fussball nicht zu denken. Die Schiedsrichter und die Mannschaften nahmens gelassen und ließen die freiwilligen Helfer erstmal die Linien räumen, besorgten sich einen roten Ball und legten dann mit gut 15 Minuten Verspätung los. Als 30 Minuten später die Sonne schien wie im Frühling, fühlten sich alle bestätigt, dass es richtig war, die Partie anzupfeifen. Oberkotzau hatte sich nach 3 Niederlagen in Folge einiges vorgenommen und musste unbedingt punkten, um nicht bereits am kommenden Wochenende in die Relegationsränge abzurutschen. Marktleugast mit einer kleinen Serie im Gepäck wollte sich aus dem Keller endgültig nach oben verabschieden.

Doch Oberkotzau zeigte diesmal von Beginn an, wer Herr im Haus ist. Die starke Innenverteidigung mit Specht und Lottes sorgten für Stabilität, Bareuther und Bauer im zentralen Mittelfeld für die Dynamik und insbesondere der in die Startelf gerückte Cedric Wagner auf der rechten Seite für viel Spielwitz und technische Finesse. In Halbzeit eins hatte Oberkotzau im Spiel nach vorn eine Reihe von Möglichkeiten, es war aber immer wieder der letzte Pass, der fehlte oder eben der Abschluss. Santiagos Männer wollten es zu perfekt machen und vergaben so eine zwei bis drei Tore – Führung, die es zur Pause hätte geben können. In Halbzeit zwei wurde es zu Beginn erst einmal spannend. Durkan versuchte im Oberkotzauer Strafraum gegen einen Marktleugaster den Ball wegzuschlagen, traf ihn dabei aber so unglücklich, dass der sichere Schiedsrichter zu Recht auf den Punkt zeigte. Marktleugasts Kapitän legte sich in der 48. Minute den Ball zurecht und drosch diesen halbrechts flach aufs Tor –wohlgemerkt aufs Tor, denn weiter kam der Ball nicht, denn Oberkotzaus Keeper Udovcic sollte an diesem Tag kein einziges Mal hinter sich greifen. Er wehrte den Ball ab auf Schmidt, der Vollgas nach vorn gab. So entwickelte sich direkt aus dem Strafstoß fast das 1 zu 0 für Oberkotzau, doch Schmidt vergab gegen Hahn im Tor der Leugaster. Die Gäaste waren ein ums andere blitzschnell beim Umschalten nach vorn. Nach dem Motto hoch und weit flog der Ball immer wieder in Richtung der Außenbahnen und Lottes musste ein ums andere Mal Kopf und Kragen riskieren, um durchgebrochene Spieler wieder einzufangen. In der 55. Minute war es dann endlich soweit. Wieder ein kluger Spielaufbau, Wagner setzt sich auf der rechten Seite durch und bedient scharf nach innen gebend Schmidt, der auf Bareuther weiterleitet – das umjubelte 1 zu 0 aus 5 Metern Torentfernung. Fast im Gegenzug dann wieder so ein brandgefährlicher Konter der Gäste, aber immer wieder tappten diese um Haaresbreite in die Abseitsfalle der gut gestaffelten Saalestädter, die nun einen Sturmlauf auf die Gäste abfeuerten. Nun war es eine Frage der Zeit. In der 72. Min.. dann fasste sich Mirchev ein Herz, anstatt auf den besser postierten Wagner nach rechts zu legen, entschied er sich durch eine minimale Lücke in der Gästedeckung abzuziehen. Und tatsächlich, der Ball zirkelte nicht hart aber absolut platziert ins untere linke Eck. Den Ball konnte Keeper Hahn unmöglich gesehen haben. Freyer kam eine Viertelstunde vor dem Ende für Durkan und gab noch mal richtig Feuer. Der Leipziger Wirbelwind kombinierte und fightete und das im Gegensatz zu den letzten Spielen diesmal mit viel Spielwitz und dem Blick für die Mitspieler. Fast wäre ihm im eins gegen eins gegen Hahn Treffer drei gelungen. Dies war aber Alexander Bareuther vorbehalten, der sich in der 87. Minute den Ball an Keeper Hahn vorbeilegt. Als das Leder über einen Schneehaufen hoppelt und schon fast im Aus ist, zieht Bareuther aus spitzen Winkel gerade noch ab und markiert den Endstand. Durchatmen war angesagt nach diesem wichtigen Erfolg. Nun geht es am Freitag zum Tabellennachbarn Mistelbach, wo mit einem Dreier der Klassenerhalt nahezu perfekt gemacht werden könnte. Eine weitere positive Nachricht, Verteidiger Güven verlängerte diese Woche ebenso um ein Jahr wie die meisten anderen Spieler der Mannschaft. Nur Sven Bayer entschied aus privaten Gründen sich der 2. Mannschaft anzuschließen.

1.Mannschaft

SpVgg Oberkotzau – TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf 1:0

von am - bisher keine Kommentare

Oberkotzau: Udovcic, Herb, Bareuther, Bauer, Mirchev, Lottes, Schmidt (93. Lorenz), Beyer, Bötsch, Wagner (74. Popp), Findeiß

TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf:Dujicek, Olpen (56. Knappe)‎, Sebald (83. Hoerath), Ferstl, Baumgärtner, Poellath, Sendelbeck, Hader, Dadder, Böhner, Pätzold

Schiedsrichter: Sebastian Demel aus Küps machte seine Sache gut.

Zuschauer: 100

Verwarnungen: Herb, Bauer, Bötsch, Findeiß; Böhner

Trotz erheblicher Personalprobleme‎ mit dem Ausfall von 6 Stammkräften holten sich die Saalestaedter einen wichtigen Dreier. Zunaechst musste sich die komplett umgestellt Mannschaft finden, was in den ersten Minuten die hoch stehenden Gaeste fast zur Fuehrung genutzt haetten. Udovcic rettet gegen Baumgärtner in höchster Not. Nach 27 Minuten spielt der agile Schmidt den Ball auf Mirchev, der aus 16 Metern den Ball unten rechts versenkt. Kurz vor der Pause hat die Spielvereinigung eine richtig starke Phase, versaeumt es aber das 2 zu 0 zu machen. Wieder setzt sich Schmidt im Strafraum durch, legt auf Bauer und der haut den Ball uebers Tor.

Oberkotzau, die mit dem umfunktionieren Lottes und mit Herb in der Innenverteidigung arbeiteten, konnte auch in Halbzeit zwei‎ Kirchenlaibach von vielen gefaehrlichen Aktionen abhalten. Die Aussenverteidigung mit Findeiss und dem bärenstarken einsatzfreudigen Bötsch trugen dazu auch erheblich bei. Wichtig auch, dass Mirchev nach seiner Grippe wieder an Bord war. Letzterer spielt in der 50. gleich 3 Spieler aus und legt den Pass lang auf. Bauer, der nur durch ein taktisches Foul auf dem Weg zum 2 zu 0 gestoppt werden konnte. Zwei gute Situationen erkaempfte sich Laibach mit einem Granatenschuss von der Strafraumgrenze in der 58. und einem guten Böhner-Kopfball in der 72. Oberkotzaus beste Chance hatte wiederum Mirchev, dessen Hammerfreistos in der 76. scharf am Pfosten vorbeizischte. Der Lohn der Arbeit geriet nur noch einmal in Gefahr, als ein Kopfball ans Kreuz springt und dan ins Aus. Ein wichtiger Dreier vor dem schweren Spiel in Bayreuth am kommenden Wochenende.

1.Mannschaft

Fight auf Augenhöhe – Oberkotzau kommt gegen konter- und abwehrstarke Gäste zweimal zurück

von am - bisher keine Kommentare

SpVgg Oberkotzau: Udovcic, Specht, Herb, Bareuther, Bauer, Mirchev, Schmidt (87. Durkan), Freyer, Schaller (78. Meissner), Güven, Bötsch

ASV Wunsiedel: Morgeneier, Seidel (rot 82.), Röder (78. Braun), Koller, Taskiran (67. Eckert (89. Werner für Eckert)), Jordan Köstler, Hofweller, Pollak (70. rot), Steininger, Sycha

Schiedsrichter: Sandro Do Adro (Kulmbach)

Zuschauer: 100

Verwarnungen: Specht, Bareuther; Sycha, Eckert, Braun

Rot: Pollak (ASV, 70. Handspiel zur Torverhinderung), Seidel (ASV, 82. Schiedsrichterbeleidigung)

Ergebnis: 3:3

Mit einem Paukenschlag begann das Derby in Oberkotzau. Hellwache Wunsiedler geben von Beginn an Feuer. Nach vier Minuten köpft der beste Spieler am Platz Hofweller unbedrängt von Güven mitten im Strafraum zum 0 zu 1 ein. Torwart Udovcic hat keine Chance, den Ball auf den weg ins linke obere Dreieck zu stoppen. Nur 3 Minuten danach der nächste Patzer in der Defensive. Diesmal unterläuft Bötsch ein Schnitzer, Wunsiedels Kapitän Koller besiegt im eins gegen eins Torwart Udovcic, 0 zu 2. Kalte Dusche bei Hochnebel und frostigen Temperaturen. Wunsiedel glänzte in der Folge mit einem massiven Abwehrriegel, in dem sich die verspielten Oberkotzauer immer wieder festspielten. Bei Ballverlust brannte es dann immer wieder, wenn die Abseitsfalle misslang. Zudem nahm Wunsiedel den langsamen tiefen Platz immer mit dem entscheidenden Extraschritt besser an als die Hausherren. Dennoch ab und an kam Oberkotzau auch durch. So der flinke Bareuther, für das Foul gegen ihn es in der 11. Minute durchaus 11 Meter hätte geben können. Mirchevs Hammer strich Sekunden später über die Latte. In der 28.Minute der nächste Schnitzer, diesmal war es wieder Güven, der Hofweller ein Mann gegen Mann gegen Udovcic ermöglichte, Diesmal blieb der Keeper Sieger. Als sich alle schon mit dem 0 zu 2 zur Halbzeit angefreundet hatten, fasste sich Schmidt ein Herz.

Zuvor musste er eigentlich schon den Anschlusstreffer machen, als er Torwart Morgeneier mit einer geschickten Täuschung in ein Eck lockte. Statt ins andere einzuschiessen, schoss er aber den Torwart an. Doch in der 44. dann zielte er schörkellos ins linke Eck und markierte aus 15 Metern das 1 zu 2. Eine vollkommen anderes aufspielende Mannschaft erwartete man in Halbzeit zwei – und bekam sie auch auf Seiten der Gastgeber, zumindest phasenweise. Zunächst aber erst einmal die nächste Dusche. Der Warnschuss ind er 50., den die Wunsideler abgaben, verpuffte noch als diese einen gut quergelegten Pass im Oberkotzauer Strafraum übers Tor jagten. Hofweller ließ sich in der 54. Minute nicht bitten und nutzte den nächsten Schnitzer der Oberkotzauer Abwehr durch seinen Kontervorstoß zum 1 zu 3.

Oberkotzau kam aber zurück. Bauers Kopfball in der 60. hauchte den Saalestädtern Leben ein. 2 zu 3. Als dann Pollak in der 70. nur noch mit dem Ellenbogen das 3 zu 3 verhindert, fliegt dieser vom Feld. Mirchev jagt den fälligen Elfer ins rechte untere Eck. Wunsiedel brach zusammen und verteidigte mit Mann und Maus das Unentschieden. Freyer traf im Strafraum stehend das Tor nicht, Mirchev jagte das Leder knapp am Pfosten vorbei. Und als dann auch nach einer Reihe von Verwarnungen gegen die Gäste Seidel knallrot bekam für eine Aktion ohne Ball und Gegner (wie vermuten Schiedsrichterbeleidigung), schien es für Wunsiedel zu Ende zu gehen. Lars Herb war es, der in der 77. das 4 zu 3 köpfte, das die Schiedsrichter wegen abseits nicht gaben, ohne dass Herb selbst im abseits gestanden war. Das Gespann sah wohl einen anderen Oberkotzauer Spieler in der Situation als zu aktiv an und versagte den Treffer. So stand es am Ende nach einer spannenden Schlacht 3 zu 3, was ein gerechtes Ergebnis darstellt. Oberkotzau nutzte das Übergewicht an Spiel und Ballbesitz nicht konsequent genug, Wunsiedel rief eine gute Leistung ab.

1.Mannschaft

SpVgg Oberkotzau vs. TSV Neudrossenfeld II

von am - bisher keine Kommentare

Oberkotzau: Reichenberger, Meissner, Specht, Herb, Bauer, Mirchev (83. Burger), Schmidt (60. Döhnel), Beyer (62. Pflaum), Schaller, Bötsch, Wagner

Neudrossenfeld: Schrüfer, Dünkel (57. Stöcker), Gashi, Hofmann, Opfermann (85. Wehner), Simon, Weiner (72. Vogel), Bäßler, Burger, Moore, Pittroff

Schiedsrichter: Klaus Seidl leitete fehlerfrei

Zuschauer: 80

Tore: 34.min. 1 zu 0 Mirchev, 40.min. 2 zu 0 Mirchev, 83.min. 3 zu 0 Wagner

Verwarnungen: Meissner, Schmidt; Opfermann, Hofmann, Simon, Moore, Wehner, Vogel

Oberkotzau gelang in einem Spiel auf ein Tor die Revanche für den Serienauftakt in Neudrossenfeld. 10 kapitale Großchancen der Hausherren standen dabei zweien der Gäste gegenüber, die beide von Keeper Reichenberger zunichtn gemacht wurden.

Die Gäste hätten sich über drei gegentore in den ersten 15 Minuten nicht beschweren dürfen, schafften sie es allein in den ersten 10 Minuten kein einziges Mal über die Mittellinie mit einem Angriff durchzukommen. Oberkotzaus 4-4-2-System mit der Raute im Mittelfeld räumte alles ab. Nur zweimal als es auf der Seite Abstimmungsprobleme gab, brannte es. Ceedric Wagners Gewaltschuss nach einer halben Stunde aus 12 Metern signalisierte der Gästen, dass nun Schluss mit dem Einschießen ist.

Es dauerte noch genau 4 Minuten bis sich der bärenstarke Mirchev den Ball aus idealer Position rund 20 Meter vor dem Tor zum Freistoß zurechtlegte. Der Stadionsprecher blickte schon einmal sicherheitshalber und voller Vorahnung auf die Spielminute, dann schlug das Leder unhaltbar oben rechts im Winkel ein. Schrüfer, der bis dahin der Turm in der Schlacht war, brachte keinen Millimeter mehr an den Ball. Keine 5 Minute später markierte Mirchev den zweiten Treffer und sorgte vor der Pause für den Mindestabstand, der nach Spielanteilen viel höher hätte sein müssen. Bauers maßgültige Flanke landet bei Mirchev, der tanzt noch einen Abwehrmann aus und haut den Ball ins Tor. Basti Schmidts Doppelchance und Wagners Vorbeischuss waren weitere klare Einschussmöglichkeiten, um noch vor der Pause den Drops als gelutscht zu markieren. In Halbzeit zwei liess es Oberkotzau etwas ruhiger angehen und lauerte auf den Lucky Punch. Bötschens Granatschuss aus 10 MKetern in den Winkel kann in der 82. Schrüfer gerade noch wegfausten, doch Minuten dach hat er keine Chance als Wagner Mirchevs flache Hereingabe zum 3 zu 0 einschiebt.

Ein hochverdienter Sieg für die Gastgeber, die sich nun auf das Derby bei der FT am kommenden Wochenende freuen kann.

1.Mannschaft

Santiago Frago da Sílva übernimmt das Ruder

von am - bisher keine Kommentare

Fußball-Bezirksligist SpVgg Oberkotzau hat seine Trainersuche erfolgreich beendet. Mit dem Spanier Santiago da Silva einigte man sich gestern auf eine Zusammenarbeit. Der 1977 in Hof geborene Da Silva war bis Juni 2015 Trainer in Schwarzenbach/Saale, wo er zum Ende der Saison aufhörte. “Ich freue mich auf die neue Aufgabe, nachdem ich eine neue Herausforderung gesucht habe. An dieser messe ich mich selbst am meisten.” Da Silva ist bis dato Honorartrainer beim DFB und dem Bayerischen Fussballverband und zugleich Teamleiter bei Oberkotzaus Jugendsponsor Gealan Formteile. Er verfügt unter anderem über die Athletik-Trainer Fussball A-Lizenz.

“Ich bin froh, dass wir gemeinsam mit unserem Präsidenten und Wolfgang Kemnitzer sowie unserem Spielleiter Alex Günzel so schnell einen so interessanten Mann gefunden haben.” Der neue Coach löste am Donnerstag Abend bei einem gemeinsamen Abschlusstraining mit Interimscoach Michael Voigt diesen ab und wird am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten, dem FSV Bayreuth, bereits die Mannschaft allein führen. “Ich danke an dieser Stelle nochmals ausdrücklich unserem Partner der SpVgg Bayern Hof und ganz besonders meinen Freund Michael Voigt, der spontan in den vergangenen 2 Wochen die Mannschaft übernommen und zu einem wichtigen Sieg geführt hat.

Danke auch an das Präsidium der Bayern, die dies sofort unterstützt haben. Ich wünsche den Bayern am Samstag mit Trainer Janovsky und Sportdirektor Michael Voigt alles Gute in Großbardorf und die Eroberung der Tabellenführung der Bayernliga,” so Oberkotzaus Spielausschussvorsitzender Achim Hager. “Unsere Jungs können sich in Bayreuth ohne Druck beweisen und unserem neuen Chefcoach einen guten Einstand bereiten,” so sein Wunsch an das eigene Team.

1.Mannschaft

SpVgg Oberkotzau – TSV Mistelbach 1:2

von am - bisher keine Kommentare

Oberkotzau: Reichenberger, Specht, Herb, Bauer, Mirchev (46. Popp), Schmidt, Schaller, Güven, Bötsch, Wagner, Durkan

TSV Mistelbach: Dahms, Weber, Herrmann, Fiedler (72. Fischer), Weber, Hagen, Langlois, Ganster, Ansari, Heißenstein M., Heißenstein D. (72. Ludwig)

Schiedsrichter: Daniel Müllich (Unteraurach)

Zuschauer: 150

Tor: 11. Min. 0 zu 1 Ganster, 16. Min. 0 zu 2 D. Heißenstein, 21. Min. 1 zu 2 Herrmann (ET)

Verwarnungen: Herb, Mirchev, Durkan, Schaller; Ansari, Hagen, gelb-rot Durkan

Im Kampf der Tbellennachbarn erwischte Mistelbach den erfolgreicheren Start. Der erste effektive Angriff mit einem weiten Pass auf die rechte Seite 30 Meter vorm Tor, ein Mistelbacher hat beim Pressschlag mit Specht das bessere Ende für sich und bringt die Flanke nach innen, dort nimmt Ganster den Ball halblinks volley aus 7 Metern ab und markiert das 0 zu 1. Eine Kopie des ersten Tores 5 Minuten später, wieder die Flanke aus 30 Metern rechte Position. Weber bedient Daniel Heißenstein, der nimmt unbedrängt zum 0 zu 2 ab. Wie beim ersten Tor schon blieb der Abseitsverdacht. Nicht ganz ausgeräumt.

Der verdiente Anschlusstreffer durch Oberkotzau, chance Nummer 3. Mirchev spielt die Ecke kurz, Herb nimmt sie am 16er an, dreht sich und spielt scharf nach innen. Herrmanns Versuch der Rettung geht volley zentral in die eigenen Maschen.‎ Es entwickelt sich bei genialem Fussballwetter ein offener Schlagabtausch. Durkan kann 11 Minuten vor der Pause den Ausgleich machen, als der Ball nach einem Ping-Pong im Mistelbacher Strafraum auf zentralen gut 10 Metern landet, er aber den Ball in die Wolken jagt. Mistelbach immer wieder gefährlich und in den Zweikämpfen präsent, schnelle Pässe vor allem über die rechte Seite vorgetragen, zwingen Oberkotzau immer wieder zu Unsicherheiten in der Defensive. Dreimal muss Reichenberger alles zeigen, um einen höheren Rückstand zu verhindern.

Den Torschrei hatten die Hausherren schon auf den Lippen, als nach toller Kombination Bastian Schmidt, Herb im Strafraum bedient. Dessen Schuss geht an den Innenpfosten und läuft danach an der Linie entlang ins Aus. Unglaublich. Reichenberger rettet mit 2 Glanztaten den Halbzeitstand, einmal lenkt er den Ball um den Pfosten, das andere Mal die Ecke auf ihrem direkten Weg ins obere Eck mit den Fingerkuppen über die Latte.

Und so geht es weiter. Nach einem unpräzisen Pass grätscht ein Mistelbacher dazwischen und setzt Reichenberger in Szene, im eins gegen eins zeigt Reichenberger seine große Klasse und hält seine Mannschaft im Spiel. ‎Die Partie verflachte aber zusehends. Chancen blieben Mangelware.  Oberkotzau brachte nicht mehr den Zugriff zustande, Mistelbach tat fürs Spiel nur noch das nötigste. Am Ende pfiff der Schiedsrichter trotz zahlreicher Unterbrechungen und Spielverzögerunegn der Gäste auf die Sekunde genau ab und verwehrte Oberkotzau die eine oder andere Minute Nachspielzeit. Mistelbach gewinnt mit zwei mehr als abseitsverdächtigen Treffern und einem Eigentor, aber aufgrund des deutlichen Chancenplus aus Halbzeit eins nicht ganz unverdient.

1.Mannschaft

SpVgg Oberkotzau – SpVgg Bayreuth II 0:3

von am - bisher keine Kommentare

Oberkotzau:‎ Udovcic, Meissner (15. Reichenberger wegen ROT Udovcic), Specht, Bauer, Mirchev (63. Wagner), Schmidt, Schaller, Gûven, Bötsch, Durkan, Popp (85. Mayr)

Bayreuth: Reuther, Reutlinger, Krug, Michaelis, Seiter (63. Stockinger), Herath, Sczepaniak, Nicolaus, Loucaridis (88. Kolodi), Adolph (78. Bär), Tonka

Schiedsrichter: Stephan Czepluch aus Hallstadt

Zuschauer: 100

Tore: 41. Min. Michaelis 0 zu 1, 70. Min. Adolph 0 zu 2, 88. Min. Loucaridis 0 zu 3

Verwarnungen: Udovcic (rot, 15., Handspiel ausserhalb des Strafraums), Specht, Schmidt, Durkan;

Ein Spiel auf Augenhöhe hatte man erwartet – und es war eins. Bis zur 15. Minute. Da rannte am linken Strafraumeck Oberkotzaus Keeper Udovcic aus dem Kasten, um den Ball schon ausserhalb jeglicher Gefahrenzone zu klären, unterschätzt die Flugbahn und erwischt dann den Ball im Fällen ausserhalb des Strafraums mit der Schulter. Rot. Ein bis dahin von Oberkotzau offensiv gestaltetes Spiel gegen den Spitzenreiter bekam neue Vorzeichen. Bayreuth nun stärker – und Oberkotzau überraschend weiter gefährlicher als die Gäste. So kann Bati Schmidt 10 Minuten vor der Pause nach Durkans Pass, der einen Sahnetag erwischte, ‎und die gesamte Abwehr überlupft, im Lauf den Ball aufnehmen, kein Abseits. Der Schuss steift ohne Abwehrmöglichkeit am linken Pfosten vorbei.
Dann ausgerechnet der Faux-Pas. Eine von Bayreuths 4-5 Chancen im gesamten Match. Kaurin Michaelis haut mit der Hacke einen Pfostenabpraller zum 0 zu 1 in die Maschen, des erstmals nach 15 Monaten wieder im Tor stehenden Reichenberger. Dieser machte seinen überraschenden Einsatz zu einer Werbung für offensives Foreplaying vom Tor weg. Immer wieder weite Abschläge bis in die Angriffslinie machten das Spiel der Hausherren brandgefährlich und schnell.

Auch in Halbzeit zwei Oberkotzau im Vorwärtsgang zu zehnt. Durkan legt quer an den 16ern Boetsch kann sich aber nicht durchsetzen und den Ball drehen. Der wendige Bauer Minuten danach auf und davon, oft doppelt so schnell wie der Gegner, passt auf Schmidt, der das Oul zieht. Mirchev mit einem fast verwandelten Freistoss aus 20 Metern. Fast. Oberkotzaus Sturmlauf mit Popp, der nach vielen klasse Spielen heute etwas die Kraft und das Fortine fehlte im Zusammenspiel mit Wagner, der am 16er einen komplizierten Ball nicht um die eigene Koerperachse drehen kann, und Popp der den Querpass nicht verweten kann. Dann schlug Tonka zu. Der Stürmer, den man alle Jahre fuer andere Farben stuermen sieht, heute also fuer Bayreuth, legt ‎aus 10 Metern den Ball auf Adolph, der ohne Muehe aus 8 Metern einhaemmert.

Wagner und Bauer haben Sekunden spaeter die Chance auf den Anschlusstreffer, Bauers schuss geht knapp vorbei genauso wie der von Wagner, der nach seiner Einwechslung nochmal fuer Power sorgte. Wer weiß was passiert waere, wenn Popps frecher Schlenzer aus spitzem Winkel, fast auf Grundlinienniveau, sich ins Gehaeuse gesenkt haette. Viele haetten auf Bayreuth keinen Pfifferling mehr gesetzt. Doch dann kam was kommen musste, Loucaridis staubt nen Konter zur Entscheidung ab. Fazit: Oberkotzau liefert dem Spitzenreiter und den Zuschauern ein attraktives Spiel mit 10 zu 4 Chancen und das zu zehnt. Bayreuth heute mit der clevereren Chancenausbeute.