1.Mannschaft

SpVgg Oberkotzau vs. TSV Neudrossenfeld

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Oberkotzau: Bertelman, Burlaku, Specht, Herb (68. Lorenz), Wunderlich (53. Wagner), Lawall, Schmidt, Ichim, Bötsch, Fischer, Raithel

Neudrossenfeld: Schuberth, Carl (68. Förster), Dippold, Villa, Sahr, Kornetzke, Hermsdörder, Stelzer, Onarici (46. Kühnert), Stöcker, Weiner (58. Arndt)

Tore: 29. 1 zu 0 Wunderlich, 31. 2 zu 0 Wunderlich, 34. 2 zu 1 Weiner, 45. min. 3 zu 1 Wunderlich, 46. min. 4 zu 1 Herb, 54. min. 5 zu 1 Wagner, 56. min. 6 zu 1 Lawall, 59 min. 7 zu 1 Wagner

Verwarnungen: Ichim, Dippold

Schiedsrichter: Sebastian Börner aus Neustadt

Zuschauer: 40

Mit viel Schwung begann die Partie gegen den Tabellendritten, der sich von Anfang an in seiner Hälfte eingeschnürt wiederfand. Allein Felix Wunderlich strotzt vor Spielfreude und testete Keeper Schuberth in den ersten Minuten gleich zweimal aus kurzer Distanz. Oberkotzau beste Chance bietet sich Fischer, der aus 7. Metern und spitzen Winkel knapp vorbeizieht. Spielmacher Schmidt tut es ihm gleich, als einen Moment später vom der rechten Seite am 16er  haarscharf verzielt.Es dauerte eine halbe Stunde bis auf der linken Angriffsseite erst Schmidt und dann Raithel den Ball nicht verloren gaben, letzterer den Ball am Außenverteidiger vorbei  fast auf Höhe der Grundlinie auf den langen Pfosten nach innen hebt, dort steht Wunderlich goldrichtig und hielt nur noch den Schlappen hin.Nur einen Augenblick später staubt erneut ab und macht die 2 Toreführung perfekt.durch eine Nachlässigkeit brachte Oberkotzau die Gäste aber wieder ins Spiel.

In Minute 34 bekommt die Abwehr den Ball nicht aus dem 16er, der in der Mitte frei stehende Weiner kommt frei zum Schuss und lässt Keeper Bertelman bei seinem Flächen Brett keine Chance. Ein Stück Zauberfussball gegen den Letzten, das probierte Lawall mit seinem Hackenpass, der in gegnerischer Hälfte bei einem Neudrossenfelder landet, dann brennt es lichterloh. Die weit aufgerückte Udovcic-Elf wird mit einem einzigen Pass überspielt, der Querpass kommt auf Hermsdörfer, der wie in der Szene zuvor von der Innenverteidigung nicht am Schuss gehindert werden kann. Glück fuer die Gastgeber, das Geschoss landet in den Regenwolken. Das hatte der Ausgleich fuer den Letzten sein müssen.Oberkotzau setzte nach. Wunderlich macht mit dem Pausenpfiff seinen Hattrick perfekt. Er setzt sich gegen Mann und Maus durch und netzt den Ball trocken aus 5 Metern ins Netz.Direkt nach Wiederanpfiff besorgt Kapitän Lars Herb mit einem feinen Kopfball die sichere 4 zu 1 Führung.Neudrossenfeld brach zusammen. Der gerade eingewechselte Wagner macht unbedraengt das 5 zu 1, Augenblicke später setzt sich Lawall durch und darf ebenfalls und bedrängt abschliessen.Oberkotzau spielte Katz und Maus. Wagner ohne Mühe mit dem 7 zu 1 noch bevor 60 Minuten um waren. Das war dann auch der Schlusspunkt in einer einseitigen Partie.

1.Mannschaft

SpVgg Oberkotzau – TSV Mistelbach

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Oberkotzau: Bertelman, Meißner (85. Bötsch), Burlaku, Specht, Herb, Wagner (76. Popp), Lottes, Lawall, Schmidt, Döhnel, Raithel (69. Lorenz)

TSV Mistelbach: Schumann, Meinhardt, Frank, Heißenstein, Sipll (60. Herrmann), Weber, Hagen J. (81. Hagen D.), Ganster, Ansari, Then (71. Vogel)

Zuschauer: 105

Landesliga-Schiedsrichter: Bastian Döhler und sein Team hatten das faire Spiel jederzeit im Griff.

Verwarnungen: Schmidt, Popp, Burlaku; Sippl

Oberkotzau macht das Ding: Raithel entscheidet Partie

Mit einem verdienten 2 zu 0 Erfolg gelang der Spielvereinigung ein 3-Punkte-Erfolg im richtigen Moment. Und der Sieg war hoch verdient. Neben den zwei erzielten Toren hatte Oberkotzau fünf weitere hochkarätige Chancen und Alu-Kontakte bei nur zwei echten Möglichkeiten des Gegners. Überragend in der Defensive, die insgesamt gute Arbeit verrichtete, war Daniel Lottes, dessen Kopfbälle aus dem Strafraum und weit und präzise nach vorne gebrachten Bälle mustergültiig waren an diesem Nachmittag. Der quirlige Schmidt auf der 6 und ein engagierter Raithel sorgten für Power nach vorne, wo vor allem mit Wagner ein wieselflinkes bewegliches Eigengewächs mit Alt-Routinier Lawall für Dynamik sorgte. Bereits nach 7 Minuten fliegt Raithels Eckball auf die Mütze von Wagner, der den Ball mit Power nach unten drück, so dass der wie ein Dunking einschlägt ohne Chance für Keeper Schumann. Burlaku narrt in der 32. Minute die halbe Abwehr, was ihm im Spiel einige Male gelang und schiesst aus 16 Metern nur knapp über die Latte. Ebenso eng flog Lottes´Freistoss aus ähnlicher Distanz Momente später drüber. Mistelbachs einzige Chance kurz vor dem Pausenpfiff: Heißenstein schnappt sich einen Ball, den Oberkotzaus Abwehr nicht richtig erwischt und über den Schlappen zum Gegner weiterrollt, der ist auf und davon, aber da ist ja noch Bertelman, der mit seiner Regionalliga-Erfahrung seit Wochen defensiv exzellente Klasse beweist und auch diesen Ball mit einer Fussabwehr tötet.

Zwischen Minute 59 und 61 muss Oberkotzau erhöhen – tut es aber nicht. Drei Chancen samt Alu durch Raithel, Abwehr auf der Linie, alles war dabei, nur kein Tor. In Minute 67 probiert Burlaku wieder einen trockenen Granatenschuss von der Strafraumlinie, wieder knapp rechts unten vorbei, aber abgefälscht vom Torwart. Die fällige Ecke schnappt sich Raithel. Der legt sich den Ball zurecht und bereitet das Tor des Monats vor. In einer sehenswerten Biegung fliegt der Ball direkt ins obere rechte Eck vorbei an Freund und Feind – grenzeloser Jubel. Das war ein kurzer Weckruf für die Gäste, die nun nicht mehr auf den Lucky Punch spekulieren konnten, was sie scheinbar die ganze Zeit beim Stand von 1 zu 0 gemacht hatten. Sie mussten nun. Ganster umspielt in der 73. Minute die Innenverteidigung, doch sein Schuss geht am Tor vorbei. Minuten später irritiert Bertelman einen Mistelbacher derart, dass er von der Innenverteidigung abgedrängt werden kann und keine echte Chance mehr entsteht. Oberkotzau ist wieder da und kann mit einem Sieg am Dienstag zu den Spitzenmannschaften aufschließen.

Damen

Oberkotzauer Damen machen den Aufstieg in die Bezirksoberliga perfekt

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SVO Damen Meisterschaft

 

SVO: Weidlich, Gorzel, Baumgärtner, Welzer, Michel-Wolfrum, Degenkolb, Fröhlich, Krauss, Bechmann, Schneider, Schmidt (Wagner, Kuttler, Kretschmer, Ranft)

Oberpreuschwitz: Adelhardz, Franke, Schirbel, Heilemann, Mai L., Fürst, Langenstein, Mai V., Dincer, Heidrich, Hess (Adelhardt, Siskowski)

Schiedsrichter: Udo Fritzsch aus Weischlitz hatte die Partie ohne Probleme im Griff.

Zuschauer: 200

Verwarnungen: Schmidt, Ranft; Adelhardt, Fürst, Dincer

In einem spannenden Match machte die Damen-Mannschaft der SpVgg Oberkotzau am Samstagabend den Aufstieg in die BOL perfekt. 200 Fans sorgten für einen Rekordbesuch und die richtige Kulisse für die Partie. Die Mannschaft von Erfolgstrainer Markus Mainberger, der innerhalb von nur 18 Monaten zusammen mit Spielleiterin Ramona Schneider die Mannschaft aufstiegsreif formte, machte von Beginn an deutlich, dass man den punktgleichen Tabellenzweiten an diesem letzten Spieltag der Saison nicht mit einem Unentschieden ein weiteres Entscheidungsspiel schenken wollte, sondern dass man alles klar machen und verlustpunktfrei die Rückrunde als klarer Sieger beenden wollte. Das gelang nach hartem Kampf.

Bis zur 35. Minute spielte sich das Match vor allem im Mittelfeld ab. Einmal rettete Aluminium für die Gäste aus Oberpreuschwitz, die bis dahin das Oberkotzauer Tor nur von weitem sahen. Dann nahm sich Spielleiterin Ramona Schneider ein Herz und sorgte mit einem Kunstschuss aus 20 Metern halbrechter Position für einen unhaltbaren Treffer unter die Latte. In hohem Bogen flog der Ball zum umjubelten 1 zu 0. Nur Sekunden später holte Oberkotzau zum Doppelschlag aus. Silvia Michel-Wolfrum nutzte die Verwirrung in der Abwehr nach der Oberkotzauer Führung sofort und lochte flach zum 2 zu 0 ein. Doch wer nun dachte, das wars, musste sich eines besseren belehren lassen. Oberpreuschwitzs beste Spielerin Tanja Fürst, die in der Folge noch einige weitere Male gefährlich vor den Oberkotzauer Gehäuse auftauchen sollte, verkürzt zum 1 zu 2.

Bis zum Ende war es eine Partie auf des Messers Schneide. Weder Marie Baumgärtners Pfostentreffer noch die beherzten Aktionen von Juliane Fröhlich und der genesenen Theresa Kuttler führten zu einer beruhigenderen Führung. Und so wäre es fast geschehen gewesen, als in einem Kraftakt der Gästesturm in der 90. Minute nur noch von Keeperin Sarah Weidlich gestoppt werden konnte.

Bemerkenswert war, wie die erst 16-jährige Stefanie Schmidt in fast allen Abwehraktionen perfekt stand und keine Aktionen zuließ und im richtigen Moment die gelbe Karte in Kauf nahm, um eine brandgefährliche Aktion zu unterbinden.

Schiri Udo Fritzsch aus Weischlitz hatte die faire Partie gut im Griff und musste nur ein paar Minuten vor dem Ende den Trainer und zwei weitere Oberpreuschwitzer Begleiter des Platzes verweisen, weil sich diese im Eifer des Gefechts zu sehr reingesteigert hatten.

1.Mannschaft

Oberkotzau befreit sich mit Klassespiel!

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SpVgg Oberkotzau: Guyon, Meissner (31. Schaller), Specht, Herb, Bauer, Mirchev, Popp (88. Bajric), Ichim, Bötsch, Durkan, Raithel (78. Fischer)

TSV Mistelbach: Schumann, Weber, Meinhardt, Herrmann, Langlois (62. Vogel), Ganster, Mader, Ansari, Frankenberger, Weber, Ludwig

Schiedsrichter: Fritz Krailinger aus Neustadt leitete mit seinem Team tadellos.

Zuschauer: 60

Tore: 12. min. 1 zu 0 Popp, 23. min. 2 zu 0 Durkan (FE), 73. min. 3 zu 0 Ichim

Verwarnungen: Weber, Langlois

Oberkotzau gelang am Wochenende der erhoffte Befreiungsschlag. Nach einer stark geführten und auch spielerisch mitreißenden Partie fuhr die Udovcic-Elf wichtige Zähler gegen den Abstieg ein. Besonders beeindruckte der Teamgeist und der allerletzte Einsatz, der sich bereits in der 12. Minute auszeichnete als Herb, der sein stärkstes Saisonspiel machte, mit einem seiner zahlreichen Steals den Ball abfischte und über den ebenso agil spielenden Raithel Mirchev anspielte. Intelligent bedient dieser Popp, der den Ball flach ins Eck hämmert. Als Mistelbachs Verteidigung in der 23. Minute den starken Mirchev im Strafraum nur mit einem Foul stoppen kann, lässt sich Vollstrecker Durkan nicht zweimal bitten und macht den Weg für den Sieg frei. Schaller musste nach einer halben Stunde Meissner ersetzen, den es ohne bleibende Verletzung am Jochbein erwischt hatte. Schaller machte seine Sache gut. Popp hätte in der 45. min. nach einer erneuten klasse Kombination das 3 zu 0 machen müssen, semmelte aber rechts am Tor vorbei.

Der nach einer FAST-Notbremse an Mirchev gerade gelb verwarnte Langlois musste Minuten später mit Verdacht auf eine Bänderverletzung im Knie vom Platz gebracht werden.

Durkans gut getimter Pass in die Schnittstelle brachte in der 73. Minute das ko. Mistelbach wähnte Ichim im Abseits, was er mitnichten war. Auf und davon konnte kein Abwehrspieler ihn hindern in den Strafraum einzudringen, wo er einen weiteren Spieler austanzt und den Ball flach ins Eck feuert. Der Jubel kannte keine Grenzen, als ob man gerade die Meisterschaft perfekt gemacht hätte.

Die letzte tolle Kombination begann beim gut aufgelegten Guyon, der Minuten zuvor einen präzisen Schuss aus dem Winkle fischte. Er warf weit ab, so dass Bötsch nur im Vollspurt den Ball erreicht, diesen athletisch auf Fischer bugsiert. Dessen Pass auf den 11er erreicht Kapitän Herb, der nach dem Wolkenschuss seiner Topleistung nicht die Krone aufsetzen konnte aber dennoch happy vom Feld ging. Das kostete was in die Mannschaftskasse.

Nach diesem Sieg fragte man sich, wie Oberkotzau überhaupt in Abstiegsnot kommen konnte. Dennoch muss man die Konzentration hochhalten, um das nächste Endspiel am Sonntag in Kulmbach erfolgreich zu bestreiten und das nächste Jahr Bezirksliga zu buchen.

Allgemein

Oberkotzau erkämpft sich Befreiungsschlag

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SpVgg Oberkotzau: Guyon, Meissner (54. Schaller), Specht, Herb, Wunderlich, Bauer, Mirchev, Popp (70. Fischer), Ichim, Bötsch, Durkan (86. Raithel)

TSV Neudrossenfeld II: Schuberth, Dippold, Weiner (65. Svagr), Hilla, Wölfel, Kornetzke (84. Hacker), Sendel, Stelzer, Ötter, Brand Ehlert

Schiedsrichter: Julian Schäff aus Maroldsweisach hatte die faire Partie sympathisch im Griff.

Zuschauer: 50

Tore: 63. Min. 1 zu 0 Popp, 92. Min. 2 zu 0 Fischer

Verwarnungen: Popp, Ichim, Stelzer

Mit 2 zu 0 gelang der Spielvereinigung Oberkotzau der ersehnte Heimdreier gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten aus Neudrossenfeld. Von Beginn an fighteten die Mannen von Adnan Udovcic, der das gesamte Spiel unentwegt seine Jungs immer wieder anspornte und Anweisungen gab. Neudrossenfeld brachte in 90 Minuten genau eine Chance zustande, die tatsächlich aufs Tor ging. In der 4. Minute musste die Latte retten. Aber auch Oberkotzau hatte nicht wie sonst die gewohnte Chancenflut. So war es ein harter Abnutzungskampf zwischen den Strafräumen, der aber stet fair von beiden Mannschaften geführt wurde. Popp hätte in der 33. Minute nach einem genialen Täuschungsmanöver den Ball aus halbrechter Strafraumposition einlochen können, sein Schuss geht aber knapp am linken Pfosten vorbei. Es dauerte bis zur 63. Minute, als Durkans gekonnter Freistoss ans lange Torraumeck von Popps fulminanten Kopfstoss getroffen wird und unhaltbar zum verdienten 1 zu 0 einschlägt. Nach Ballbesitz war es eine klare Angelegenheit bis dahin für Oberkotzau.

Als in der 87. Minute Wunderlich, der an diesem Tag mit seinen Stürmerkollegen mehr als ein halbes Dutzend mal die Abseitsfalle der Gäste testete, ohne Abseits auf und davon war, wollte er Keeper Schuberth allein überwinden und schoss ihn an, anstatt auf den am Elfer freistehenden Mirchev zurückzulegen. So bangten die wenigen Zuschauer bis zur 2. Minute der Nachspielzeit. Der für Pop eingewechselte Fischer behielt bei einem Konter die Nerven und besorgte mit einem straffen Flachschuss aus 12 Metern das K.O. für Neudrossenfeld. Wieviel der Sieg wert ist, entscheidet sich am kommenden Mittwoch. „Dort müssen wir das Nachholspiel zuhause gegen den ATS Kulmbach mit dem gleichen Siegeswillen bestreiten und nochmal 3 Punkte holen, erst dann können wir ein wenig durchatmen,“ gibt Oberkotzaus sportlicher Leiter Achim Hager die Marschrichtung vor. „Wir wollten heute die Extrameile von jedem einzelnen sehen, und viele haben sie diesmal einfach auch gemacht. Das war neben der Geduld, mit der wir gespielt haben, der Schlüssel. Und die Effektivität ist zurück. Nicht 8 Grosschancen vergeigen sondern 2 aus 3 nutzen.“

1.Mannschaft

SpVgg Oberkotzau – SG Regnitzlosau 0:2

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Oberkotzau: Reichenberger, Meissner, Herb, Wunderlich (79. Popp), Mirchev (62. Fischer), Lottes, Schmidt, Schaller, Bötsch, Durkan, Raithel

Regnitzlosau: Hofmann, Schwinger‎, Fraaß, Salioglu, Fröhlich J. (89. Lawall), Olmes, Langer (41. Bulat) Mähner, Krannich, Johnson, Schörner (82. Brosig)

Schiedsrichter: Christian Stapf, Breitengüßbach

‎Tore: 33. Min. 0 zu 1 Johnson, 54. Min. 0 zu 2 Fröhlich

Verwarnungen: Bötsch‎, Ichim, Popp; Mähner

Zuschauer: 165

Ein Kampf um jeden Zentimeter so ist das Spiel zu beschreiben zwischen den Nachbarrivalen. Die Zweikämpfe wurden hart aber ohne überharte Fouls geführt. Feldvorteile lagen in der ersten halben Stunde bei den Gastgebern, die trotz zahlreicher Ausfälle als Geschlossenes Team agierten. Losa war von Beginn an aufmerksam und ging bereits nach 20 Sekunden aufs Tor. In der 28. Minute war es dann eigentlich so weit, als Wunderlich vor den Tor freigespielt wird und ohne Gegenspieler das leere Tor aus 16 Metern knann verfehlt.
Als Losau dann in der 33. Min. Den ersten Eckball herausspielt, bringt Oberkotzau den Ball im 5er nicht unter Kontrolle und über 3 Köpfe Johnson auf den seinigen. Sekunden später muss Reichenberger einen geilen Freistoßhammer von Schörner entschärfen und ums Tor fausten. ‎Als Joshi Fröhlich 8 Minuten nach der Pause sich im direkten Zweikampf gegen Reichenberger durchsetzt und an diesem vorbei ins lange Eck einschießt, scheint die Partie gelaufen. Lottes Schuss aus Halbdistanz nach einer Stunde knallt nur an die Torstangen außen, das wäre ein Zeichen gewesen hier mit dem Anschluss. ‎Minuten später Scheibenschießen auf das Gästetor, erst klärt ein Abwehrspieler auf der Linie, dann trift Durkan den Ball am 16er nicht hart genug und der Keeper hat ihn.
‎Lottes war es abermals, der in Minute 72 einen hohen Ball in den 16er mit dem Spann lupfen will, leider geht der Ball knapp am Tor vorbei. Immer wieder macht Oberkotzau vieles richtig, macht aber natürlich auch den Raum auf für Gegenstöße. Mit Popp und Fischer kam frischer Wind in die Partie. Popps Einsatz bringt einen Freistoß direkt am Strafraum, leider ohne Ertrag. Sein Kopfball 5 Minuten vor dem Ende landet knapp neben dem Pfosten, zuvor holte er in einem Sprint über den halben Platz einen wichigen Ball und bremste fair einen Konter. Warum der als Zweikampfsieger gelb bekam, wusste nur der Schiri. Am Ende blieb es bem 0 zu 2. Losau war kämpferisch besser und hatte in Fröhlich und Schörner ihre herausragenden Spieler. Bei effektivere Chancenverwertung hätte Oberkotzau das Spiel allerdings gewinnen müssen.‎ Nur das hilft am Ende nichts.

Allgemein

Oberkotzau beendet Thierstein-Fluch

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SpVgg Oberkotzau: Guyon, Specht, Herb, Bauer, Mirchev, Lottes, Schmidt (70. Müller), Ichim, Bötsch, Durkan (63. Wagner), Raithel (71. Fischer)

ZV Thierstein: Köhler, Sahin, Eisenreich, Bastl L., Prchal, Rezac, Svehla, Kovacs, Slama, Hibler, Scislak

Schiedsrichter: Marco Franz aus Bayreuth leitete fehlerfrei und souverän.

Zuschauer: 50

Verwarnungen: Mirchev; Bastl, Svehla, Kovacs (gelb-rot 71. wegen Foul an Herb)

Tore: 6. Min. 1 zu 0 Mirchev, 38. Min. 2 zu 0 Bauer, 57. Min. 3 zu 0 Mirchev, 67. Min. 4 zu 0 Raithel

Endlich ein Sieg gegen den Angstgegner dachten sich die Spieler der Gastgeber. Gegen defensiv zu schwache Gäste platze bei Oberkotzau der Offensivknoten. Beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt an und mussten auf einige Spieler verzichten, Thierstein hatte nicht einmal einen Auswechsler dabei, Oberkotzau derer gerade mal drei. Und der wesentliche Unterschied zu bisherigen Spielen, Oberkotzau trat als geschlossene Einheit auf und begeisterte die wenigen Zuschauer, die bei Nieselwetter auf die Hohe Wart gefunden hatten. Bereits in der 6. Minute schnappt sich Mirchev einen Abpraller und schiesst ihn unaufgeregt und routiniert flach ins rechte Eck am Keeper vorbei. 13 Minuten später war es wieder der starke und heute auch abspielfreudige Mirchev, der sich an der Mittellinie den Ball schnappt, bis zum Strafraum auf und davon geht und dann mit einem blitzsauberen Flachpass den heraneilenden Lottes in den Lauf spielt, Lottes schiesst knapp drüber. Trotz klarer Feldüberlegenheit dauert es rund 20 Minuten bis es ausgerechnet Tomas Bauer ist, der gegen die Mannschaft seines Bruders mit einem schönen Kopfball einen beruhigenden Pausenabstand herstellt. Slamas Knaller in der 54. Minute machte dann deutlich, dass man mit Thierstein immer rechnen muss.

So gab es durchaus im gesamten Spiel drei brennende Situationen, in denen die Gäste mit etwas Glück auch hätten treffen können, wenn nicht sogar müssen. Doch der gut aufgelegte Guyon lenkte mit seinen Fingerspitzen und seiner Körperlänge auch die platziertesten Geschosse jeweils um das Gehäuse herum. Als aber Mirchev dann in der 57. Minute am Strafraumeck frei zum Schuss kommt, nahm das Schicksal für die Gäste seinen Lauf. 3 zu 0. Minuten danach kann Durkan erhöhen, der Schuss ist aber drüber. Auch der Endstand in der 67. wird von Mirchev eingeleitet. Dieser prescht weit vor, flankt auf Lottes, der wiederum querlegt auf Raithel. 4 zu 0. Und Mirchev fand gefallen an der Rolle als Passgeber. Sowohl in der 72. als auch in der 85. spielt er das Leder gekonnt in den Lauf des eingewechselten Müller, der jedoch beide Großchancen im eins gegen eins kläglich vergibt. Auf diese Leistu7ng können die Saalestädter aufbauen. Mit einem Sieg am kommenden Sonntag in Mistelbach würde man sogar zurückkehren im Kampf um Platz 2.