Damen

Oberkotzauer Damen machen den Aufstieg in die Bezirksoberliga perfekt

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SVO Damen Meisterschaft

 

SVO: Weidlich, Gorzel, Baumgärtner, Welzer, Michel-Wolfrum, Degenkolb, Fröhlich, Krauss, Bechmann, Schneider, Schmidt (Wagner, Kuttler, Kretschmer, Ranft)

Oberpreuschwitz: Adelhardz, Franke, Schirbel, Heilemann, Mai L., Fürst, Langenstein, Mai V., Dincer, Heidrich, Hess (Adelhardt, Siskowski)

Schiedsrichter: Udo Fritzsch aus Weischlitz hatte die Partie ohne Probleme im Griff.

Zuschauer: 200

Verwarnungen: Schmidt, Ranft; Adelhardt, Fürst, Dincer

In einem spannenden Match machte die Damen-Mannschaft der SpVgg Oberkotzau am Samstagabend den Aufstieg in die BOL perfekt. 200 Fans sorgten für einen Rekordbesuch und die richtige Kulisse für die Partie. Die Mannschaft von Erfolgstrainer Markus Mainberger, der innerhalb von nur 18 Monaten zusammen mit Spielleiterin Ramona Schneider die Mannschaft aufstiegsreif formte, machte von Beginn an deutlich, dass man den punktgleichen Tabellenzweiten an diesem letzten Spieltag der Saison nicht mit einem Unentschieden ein weiteres Entscheidungsspiel schenken wollte, sondern dass man alles klar machen und verlustpunktfrei die Rückrunde als klarer Sieger beenden wollte. Das gelang nach hartem Kampf.

Bis zur 35. Minute spielte sich das Match vor allem im Mittelfeld ab. Einmal rettete Aluminium für die Gäste aus Oberpreuschwitz, die bis dahin das Oberkotzauer Tor nur von weitem sahen. Dann nahm sich Spielleiterin Ramona Schneider ein Herz und sorgte mit einem Kunstschuss aus 20 Metern halbrechter Position für einen unhaltbaren Treffer unter die Latte. In hohem Bogen flog der Ball zum umjubelten 1 zu 0. Nur Sekunden später holte Oberkotzau zum Doppelschlag aus. Silvia Michel-Wolfrum nutzte die Verwirrung in der Abwehr nach der Oberkotzauer Führung sofort und lochte flach zum 2 zu 0 ein. Doch wer nun dachte, das wars, musste sich eines besseren belehren lassen. Oberpreuschwitzs beste Spielerin Tanja Fürst, die in der Folge noch einige weitere Male gefährlich vor den Oberkotzauer Gehäuse auftauchen sollte, verkürzt zum 1 zu 2.

Bis zum Ende war es eine Partie auf des Messers Schneide. Weder Marie Baumgärtners Pfostentreffer noch die beherzten Aktionen von Juliane Fröhlich und der genesenen Theresa Kuttler führten zu einer beruhigenderen Führung. Und so wäre es fast geschehen gewesen, als in einem Kraftakt der Gästesturm in der 90. Minute nur noch von Keeperin Sarah Weidlich gestoppt werden konnte.

Bemerkenswert war, wie die erst 16-jährige Stefanie Schmidt in fast allen Abwehraktionen perfekt stand und keine Aktionen zuließ und im richtigen Moment die gelbe Karte in Kauf nahm, um eine brandgefährliche Aktion zu unterbinden.

Schiri Udo Fritzsch aus Weischlitz hatte die faire Partie gut im Griff und musste nur ein paar Minuten vor dem Ende den Trainer und zwei weitere Oberpreuschwitzer Begleiter des Platzes verweisen, weil sich diese im Eifer des Gefechts zu sehr reingesteigert hatten.

1.Mannschaft

Oberkotzau befreit sich mit Klassespiel!

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SpVgg Oberkotzau: Guyon, Meissner (31. Schaller), Specht, Herb, Bauer, Mirchev, Popp (88. Bajric), Ichim, Bötsch, Durkan, Raithel (78. Fischer)

TSV Mistelbach: Schumann, Weber, Meinhardt, Herrmann, Langlois (62. Vogel), Ganster, Mader, Ansari, Frankenberger, Weber, Ludwig

Schiedsrichter: Fritz Krailinger aus Neustadt leitete mit seinem Team tadellos.

Zuschauer: 60

Tore: 12. min. 1 zu 0 Popp, 23. min. 2 zu 0 Durkan (FE), 73. min. 3 zu 0 Ichim

Verwarnungen: Weber, Langlois

Oberkotzau gelang am Wochenende der erhoffte Befreiungsschlag. Nach einer stark geführten und auch spielerisch mitreißenden Partie fuhr die Udovcic-Elf wichtige Zähler gegen den Abstieg ein. Besonders beeindruckte der Teamgeist und der allerletzte Einsatz, der sich bereits in der 12. Minute auszeichnete als Herb, der sein stärkstes Saisonspiel machte, mit einem seiner zahlreichen Steals den Ball abfischte und über den ebenso agil spielenden Raithel Mirchev anspielte. Intelligent bedient dieser Popp, der den Ball flach ins Eck hämmert. Als Mistelbachs Verteidigung in der 23. Minute den starken Mirchev im Strafraum nur mit einem Foul stoppen kann, lässt sich Vollstrecker Durkan nicht zweimal bitten und macht den Weg für den Sieg frei. Schaller musste nach einer halben Stunde Meissner ersetzen, den es ohne bleibende Verletzung am Jochbein erwischt hatte. Schaller machte seine Sache gut. Popp hätte in der 45. min. nach einer erneuten klasse Kombination das 3 zu 0 machen müssen, semmelte aber rechts am Tor vorbei.

Der nach einer FAST-Notbremse an Mirchev gerade gelb verwarnte Langlois musste Minuten später mit Verdacht auf eine Bänderverletzung im Knie vom Platz gebracht werden.

Durkans gut getimter Pass in die Schnittstelle brachte in der 73. Minute das ko. Mistelbach wähnte Ichim im Abseits, was er mitnichten war. Auf und davon konnte kein Abwehrspieler ihn hindern in den Strafraum einzudringen, wo er einen weiteren Spieler austanzt und den Ball flach ins Eck feuert. Der Jubel kannte keine Grenzen, als ob man gerade die Meisterschaft perfekt gemacht hätte.

Die letzte tolle Kombination begann beim gut aufgelegten Guyon, der Minuten zuvor einen präzisen Schuss aus dem Winkle fischte. Er warf weit ab, so dass Bötsch nur im Vollspurt den Ball erreicht, diesen athletisch auf Fischer bugsiert. Dessen Pass auf den 11er erreicht Kapitän Herb, der nach dem Wolkenschuss seiner Topleistung nicht die Krone aufsetzen konnte aber dennoch happy vom Feld ging. Das kostete was in die Mannschaftskasse.

Nach diesem Sieg fragte man sich, wie Oberkotzau überhaupt in Abstiegsnot kommen konnte. Dennoch muss man die Konzentration hochhalten, um das nächste Endspiel am Sonntag in Kulmbach erfolgreich zu bestreiten und das nächste Jahr Bezirksliga zu buchen.

Allgemein

Oberkotzau erkämpft sich Befreiungsschlag

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SpVgg Oberkotzau: Guyon, Meissner (54. Schaller), Specht, Herb, Wunderlich, Bauer, Mirchev, Popp (70. Fischer), Ichim, Bötsch, Durkan (86. Raithel)

TSV Neudrossenfeld II: Schuberth, Dippold, Weiner (65. Svagr), Hilla, Wölfel, Kornetzke (84. Hacker), Sendel, Stelzer, Ötter, Brand Ehlert

Schiedsrichter: Julian Schäff aus Maroldsweisach hatte die faire Partie sympathisch im Griff.

Zuschauer: 50

Tore: 63. Min. 1 zu 0 Popp, 92. Min. 2 zu 0 Fischer

Verwarnungen: Popp, Ichim, Stelzer

Mit 2 zu 0 gelang der Spielvereinigung Oberkotzau der ersehnte Heimdreier gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten aus Neudrossenfeld. Von Beginn an fighteten die Mannen von Adnan Udovcic, der das gesamte Spiel unentwegt seine Jungs immer wieder anspornte und Anweisungen gab. Neudrossenfeld brachte in 90 Minuten genau eine Chance zustande, die tatsächlich aufs Tor ging. In der 4. Minute musste die Latte retten. Aber auch Oberkotzau hatte nicht wie sonst die gewohnte Chancenflut. So war es ein harter Abnutzungskampf zwischen den Strafräumen, der aber stet fair von beiden Mannschaften geführt wurde. Popp hätte in der 33. Minute nach einem genialen Täuschungsmanöver den Ball aus halbrechter Strafraumposition einlochen können, sein Schuss geht aber knapp am linken Pfosten vorbei. Es dauerte bis zur 63. Minute, als Durkans gekonnter Freistoss ans lange Torraumeck von Popps fulminanten Kopfstoss getroffen wird und unhaltbar zum verdienten 1 zu 0 einschlägt. Nach Ballbesitz war es eine klare Angelegenheit bis dahin für Oberkotzau.

Als in der 87. Minute Wunderlich, der an diesem Tag mit seinen Stürmerkollegen mehr als ein halbes Dutzend mal die Abseitsfalle der Gäste testete, ohne Abseits auf und davon war, wollte er Keeper Schuberth allein überwinden und schoss ihn an, anstatt auf den am Elfer freistehenden Mirchev zurückzulegen. So bangten die wenigen Zuschauer bis zur 2. Minute der Nachspielzeit. Der für Pop eingewechselte Fischer behielt bei einem Konter die Nerven und besorgte mit einem straffen Flachschuss aus 12 Metern das K.O. für Neudrossenfeld. Wieviel der Sieg wert ist, entscheidet sich am kommenden Mittwoch. „Dort müssen wir das Nachholspiel zuhause gegen den ATS Kulmbach mit dem gleichen Siegeswillen bestreiten und nochmal 3 Punkte holen, erst dann können wir ein wenig durchatmen,“ gibt Oberkotzaus sportlicher Leiter Achim Hager die Marschrichtung vor. „Wir wollten heute die Extrameile von jedem einzelnen sehen, und viele haben sie diesmal einfach auch gemacht. Das war neben der Geduld, mit der wir gespielt haben, der Schlüssel. Und die Effektivität ist zurück. Nicht 8 Grosschancen vergeigen sondern 2 aus 3 nutzen.“

1.Mannschaft

SpVgg Oberkotzau – SG Regnitzlosau 0:2

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Oberkotzau: Reichenberger, Meissner, Herb, Wunderlich (79. Popp), Mirchev (62. Fischer), Lottes, Schmidt, Schaller, Bötsch, Durkan, Raithel

Regnitzlosau: Hofmann, Schwinger‎, Fraaß, Salioglu, Fröhlich J. (89. Lawall), Olmes, Langer (41. Bulat) Mähner, Krannich, Johnson, Schörner (82. Brosig)

Schiedsrichter: Christian Stapf, Breitengüßbach

‎Tore: 33. Min. 0 zu 1 Johnson, 54. Min. 0 zu 2 Fröhlich

Verwarnungen: Bötsch‎, Ichim, Popp; Mähner

Zuschauer: 165

Ein Kampf um jeden Zentimeter so ist das Spiel zu beschreiben zwischen den Nachbarrivalen. Die Zweikämpfe wurden hart aber ohne überharte Fouls geführt. Feldvorteile lagen in der ersten halben Stunde bei den Gastgebern, die trotz zahlreicher Ausfälle als Geschlossenes Team agierten. Losa war von Beginn an aufmerksam und ging bereits nach 20 Sekunden aufs Tor. In der 28. Minute war es dann eigentlich so weit, als Wunderlich vor den Tor freigespielt wird und ohne Gegenspieler das leere Tor aus 16 Metern knann verfehlt.
Als Losau dann in der 33. Min. Den ersten Eckball herausspielt, bringt Oberkotzau den Ball im 5er nicht unter Kontrolle und über 3 Köpfe Johnson auf den seinigen. Sekunden später muss Reichenberger einen geilen Freistoßhammer von Schörner entschärfen und ums Tor fausten. ‎Als Joshi Fröhlich 8 Minuten nach der Pause sich im direkten Zweikampf gegen Reichenberger durchsetzt und an diesem vorbei ins lange Eck einschießt, scheint die Partie gelaufen. Lottes Schuss aus Halbdistanz nach einer Stunde knallt nur an die Torstangen außen, das wäre ein Zeichen gewesen hier mit dem Anschluss. ‎Minuten später Scheibenschießen auf das Gästetor, erst klärt ein Abwehrspieler auf der Linie, dann trift Durkan den Ball am 16er nicht hart genug und der Keeper hat ihn.
‎Lottes war es abermals, der in Minute 72 einen hohen Ball in den 16er mit dem Spann lupfen will, leider geht der Ball knapp am Tor vorbei. Immer wieder macht Oberkotzau vieles richtig, macht aber natürlich auch den Raum auf für Gegenstöße. Mit Popp und Fischer kam frischer Wind in die Partie. Popps Einsatz bringt einen Freistoß direkt am Strafraum, leider ohne Ertrag. Sein Kopfball 5 Minuten vor dem Ende landet knapp neben dem Pfosten, zuvor holte er in einem Sprint über den halben Platz einen wichigen Ball und bremste fair einen Konter. Warum der als Zweikampfsieger gelb bekam, wusste nur der Schiri. Am Ende blieb es bem 0 zu 2. Losau war kämpferisch besser und hatte in Fröhlich und Schörner ihre herausragenden Spieler. Bei effektivere Chancenverwertung hätte Oberkotzau das Spiel allerdings gewinnen müssen.‎ Nur das hilft am Ende nichts.

Allgemein

Oberkotzau beendet Thierstein-Fluch

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SpVgg Oberkotzau: Guyon, Specht, Herb, Bauer, Mirchev, Lottes, Schmidt (70. Müller), Ichim, Bötsch, Durkan (63. Wagner), Raithel (71. Fischer)

ZV Thierstein: Köhler, Sahin, Eisenreich, Bastl L., Prchal, Rezac, Svehla, Kovacs, Slama, Hibler, Scislak

Schiedsrichter: Marco Franz aus Bayreuth leitete fehlerfrei und souverän.

Zuschauer: 50

Verwarnungen: Mirchev; Bastl, Svehla, Kovacs (gelb-rot 71. wegen Foul an Herb)

Tore: 6. Min. 1 zu 0 Mirchev, 38. Min. 2 zu 0 Bauer, 57. Min. 3 zu 0 Mirchev, 67. Min. 4 zu 0 Raithel

Endlich ein Sieg gegen den Angstgegner dachten sich die Spieler der Gastgeber. Gegen defensiv zu schwache Gäste platze bei Oberkotzau der Offensivknoten. Beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt an und mussten auf einige Spieler verzichten, Thierstein hatte nicht einmal einen Auswechsler dabei, Oberkotzau derer gerade mal drei. Und der wesentliche Unterschied zu bisherigen Spielen, Oberkotzau trat als geschlossene Einheit auf und begeisterte die wenigen Zuschauer, die bei Nieselwetter auf die Hohe Wart gefunden hatten. Bereits in der 6. Minute schnappt sich Mirchev einen Abpraller und schiesst ihn unaufgeregt und routiniert flach ins rechte Eck am Keeper vorbei. 13 Minuten später war es wieder der starke und heute auch abspielfreudige Mirchev, der sich an der Mittellinie den Ball schnappt, bis zum Strafraum auf und davon geht und dann mit einem blitzsauberen Flachpass den heraneilenden Lottes in den Lauf spielt, Lottes schiesst knapp drüber. Trotz klarer Feldüberlegenheit dauert es rund 20 Minuten bis es ausgerechnet Tomas Bauer ist, der gegen die Mannschaft seines Bruders mit einem schönen Kopfball einen beruhigenden Pausenabstand herstellt. Slamas Knaller in der 54. Minute machte dann deutlich, dass man mit Thierstein immer rechnen muss.

So gab es durchaus im gesamten Spiel drei brennende Situationen, in denen die Gäste mit etwas Glück auch hätten treffen können, wenn nicht sogar müssen. Doch der gut aufgelegte Guyon lenkte mit seinen Fingerspitzen und seiner Körperlänge auch die platziertesten Geschosse jeweils um das Gehäuse herum. Als aber Mirchev dann in der 57. Minute am Strafraumeck frei zum Schuss kommt, nahm das Schicksal für die Gäste seinen Lauf. 3 zu 0. Minuten danach kann Durkan erhöhen, der Schuss ist aber drüber. Auch der Endstand in der 67. wird von Mirchev eingeleitet. Dieser prescht weit vor, flankt auf Lottes, der wiederum querlegt auf Raithel. 4 zu 0. Und Mirchev fand gefallen an der Rolle als Passgeber. Sowohl in der 72. als auch in der 85. spielt er das Leder gekonnt in den Lauf des eingewechselten Müller, der jedoch beide Großchancen im eins gegen eins kläglich vergibt. Auf diese Leistu7ng können die Saalestädter aufbauen. Mit einem Sieg am kommenden Sonntag in Mistelbach würde man sogar zurückkehren im Kampf um Platz 2.

Allgemein

Stürmer gesucht: Oberkotzau spielt und trifft wieder nicht

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Oberkotzau: Udovcic, Meißner, Specht, Ichim, Freyer (74. P. Müller), Mirchev, Lottes, Raithel, Schmidt, Wagner (64. Durkan), Fischer

Creussen: Haase, Koch, Oberheidtmann, Krauß, Ziegler (90. Ströbel), Bauer, Sabbarth, Freiberger, La Faver (84. Bachmann), Abraham (46. Hagen), Riedel

Schiedsrichter: Patrick Zahner machte seine Sache wie gewohnt sicher und geradlinig.

Zuschauer: 100

Verwarnungen: Meißner, Specht, Ichim, Raithel; Riedel, Bachmann

Tore: 42. Min. 1 zu 0 Mirchev, 71. Min. 1 zu 1 Koch

Oberkotzau kommt in dieser Saison einfach nicht in Fahrt. Wieder musste sich die di Fraga-11 nach 90 Minuten fragen lassen, spielt so ein Aspirant auf die vorderen Plätze? Immer wieder klappte das Aufbauspiel gut, aber am Strafraum kam zu wenig Gefährlichkeit zustande. Wenn dann einmal freistehend und unbedrängt geschossen wurde, war die Chancenverwertung schlichtweg ungenügend. Die Oberkotzauer, die die Urlaubsausfälle von Kapitän Herb und Bauer sowie verletzungsbedingt den Ausfall von Bötsch verkraften mussten, kamen über ein Unentschieden gegen den Aufsteiger nicht hinaus. Die Abwehrreihe machte nach einigen Wacklern zu Beginn ihre Sache gut.

Die erste Halbzeit bestand aus einem Mittelfeldmatch, das ab und an einmal bis zum Strafraum reichte. Gleich zweimal hatten die Gäste in den ersten 5 Minuten Pech, hierbei nicht in Führung zu gehen und auch Oberkotazu hatte seine Chance. So dauerte es bis zur 42. Spielminute, als sich Außenverteidiger Meißner ein Herz nahm und die halbe Abwehr austanzte, dann von der Grundlinie flach hereingab. Mirchev machte den Ball fest, umspielte einen weiteren Abwehrecken und schoss an dessen linken Fuß den Ball gekonnt vorbei ins linke untere Eck. Keine Frage, von den Spielanteilen war das im Höchstmaß verdient, Glanz konnte man aber nicht entdecken in dem braven Oberkotzauer Spiel. Minuten später vergeben aussichtsreich im Strafraum Wagner, der seine Chance von Beginn an zu spielen gut nutzte und dem Spiel Gefährlichkeit gab sowie Lottes, dessen Ball ebenfalls nicht das Gehäuse fand. Man hätte also bis zur Pause ohne Aufhebens das Spiel entscheiden können.

In Hälfte zwei ging Mirchevs Eckenserie weiter, aber aus keiner kam wirklich etwas gefährliches heraus, zu flach und oft zu kurz folgen sie zum kurten Pfosten. Wie aus heiterem Himmel fiel dann der Ausgleich. Aus einem Allerweltsfoul entsteht eine gefährliche Freistoßsituation aus rund 20 Metern. Kapitän Koch legt sich den Ball zurecht und hämmert diesen unhaltbar zum Ausgleich rein.

Unglaublich. Jetzt wachte Oberkotzau auf, getrieben von der Angst sich zu blamieren und spielte offensiver nach vorn. Als Durkan in Minute 79 herrlich freigespielt wird, als Creussens Abseitsfalle abermals versagt, will Oberkotzaus Offensivkraft es zu gut machen und zimmert den Ball an den rechten Pfosten statt aus 10 Metern sich eine Ecke innerhalb des Tors auszusuchen. Chancen über Chancen nun für die Hausherren. Erst vergibt Mirchev, dann Ichim, um nur zwei Chancen zu erwähnen. Creussen spielte die Zeit mit Auswechslungen geschickt runter und freute sich über den Punkt wie über einen Sieg. Oberkotzaus Ambitionen nach oben sind abgehakt, der Blick geht nun wie letztes Jahr Richtung Abstiegszone, die nur 2 Zähler entfernt ist und durch die beiden Auswärtsspiele in Neudrossenfeld und dann beim Tabellenführer Saas bei einer solchen Leistung leicht erreicht werden kann. Unbegreiflich mutmaßten zahlreiche Zuschauer angesichts einer solchen Qualität im Kader. Ganz offensichtlich jedenfalls bleibt die Abschlußschwäche, doch bis zur Wintertransferperiode ist es noch lang hin.

1.Mannschaft

4:0 Sieg gegen TuS Schauenstein macht Lust auf mehr

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SpVgg Oberkotzau: Udovcic, Ichim, Specht, Freyer, Bötsch (64. Meissner),  Bauer, Herb, Mirchev, Lottes, ‎Fischer (72. Raithel), Durkan

TuS Schauenstein: Sauer, Weber, Drechsel, Rödel (34. Anderski), Paprocki, Schmidt, Binder, Fischer, Wunderlich (74. Klaus), Tuma, Peter (48. Popp)

Schiedsrichter: Marcel Bargel (Bad Staffelstein) leitete souverän.

Zuschauer: 136

Verwarnungen: Ichim; Weber, Schmidt, Wunderlich, Tuma, Peter

Tore: 52. Min. 1 zu 0 Lottes, 56. Min. 2 zu 0 Durkan, 63. Min. 3 zu 0 Lottes, 85. Min. 4 zu 0 Raithel

Besondere Vorkommnisse: Sauer hält in der 11. Min. Foulelfmeter von Mirchev

‎Mit einem klaren 4 zu 0 beendete Oberkotzau am Samstag die kleine Negativserie. Von Beginn an dominierten die Salestädter die Partie und stürzten vom Anstoß weg den bisherigen Angstgegner von einer Verlegenheit in die andere. Bei gefühlten 70 Prozent Ballbesitz landete der Ball schnell in Strafraumgrenze. Dort sollte aber in Halbzeit eins erst einmal Schluss sein. Bis auf wenige Szenen traute sich nach den Fehlschlaegen der letzten 2 Wochen keiner den Torbann zu brechen. Herausragend in der Partie waren Bauer, Lottes und Freyer sowie defensiv Ichim. So war es Bauer, der in der 11. Minute von Tuma im 16er gelegt wird. Den Strafstoss legt sich Urlaubsrückkehrer Mirchev, der der Partie seinen entscheidenden Stempel aufdrückte, zurecht – und vergab. Rechts halbhoch geschossen fischte Sauer das Leder raus. Oh Nein, dachten viele Fans, jetzt hat die Ladehemmung auch noch den Vollstrecker Mirchev erwischt. Als dann in der 31. Minute fünf Oberkotzauer sich den Ball eine gefühlte Minute im Strafraum zuschieben und keiner den Ball aufs Tor schießen möchte und dann noch Minuten später Kapitän Herb allein vorm Tor ins Stolpern gerät und wieder wertvolle Chancen verpufften, wurden die Sorgenfalten bei den Hausherren tiefer.

Vom Anpfiff der zweiten Halbzeit an, änderte sich das schlagartig. Plötzlich liefen die Bälle nicht nur, sondern es hagelte auch Abschlüsse. ‎Der fortan mit viel Zug zum Tor operierende Lottes war überall wo es brannte. Aber nicht als Feuerwehrmann sondern als Zündler. Sein Abstauber in der 52. aus fünf Metern brachte den Siegeszug ins Rollen. Sekunden später spielt Mirchev uneigennützig Bauer an, der frei zum Schuss kommt. Parade! 56. Minute, erneutes Foul im Strafraum der Schauensteiner. Diesmal legt sich Durkan den Ball zurecht und hämmert ihn rechts unten ins Eck. 2 zu 0.

Als Bauer kurz danach in einen pomadigen Querpass der Gästeabwehr sprintet, feuert er den Ball Zentimeter über die Latte. Dann ist es Mirchev, der abzieht, der Abpraller kommt zu Lottes, der den Ball in die Maschen feuert. 3 zu 0. Schauenstein bis dahin ohne eine einzige Chance gab sich auf und konnte von Glück sprechen, dass es nun nicht eine Blamage wurde.‎
Als Herbs feiner Heber auf der rechten Außenbahn bei dem immer wieder blitzschnell nach vorn durchbrechenden Freyer landet‎, dessen Zweikampfquote unweit der 100 Prozentmarke lag, zieht der kurz an, laesst den linken Außenverteidiger stehen wie eine Slalomstange und knallt den Ball in den oberen Winkel. Schauenstein bester, Keeper Sauer, faustet das Geschoss über das Tordreieck.
‎Beim Stand von 3 zu 0 konnte Oberkotzau auch die enge Entscheidung verkraften, die eine tolle Kombination von Bauer auf Lottes und dessen nachfolgendes Abseitstor zunichte machte.
Fünf Minuten vor dem Ende bedient Mirchev den eingewechselten Raithel, der frei vorm Tor sich nicht zweimal bitten laesst. 4 zu 0. Und fast hätte Freyer Minuten später nochmal nachgelegt, aber er fand in Sauer, der dies zurecht auf seine gesamte Abwehr sein durfte, seinen Meister.
Oberkotzau meldet sich eindrucksvoll zurück. Was der Sieg wert ist, und wo dieser in der Tabelle hinführt‎, entscheidet sich am kommenden Wochenende beim Match in Friesen.