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Oberkotzau beendet Thierstein-Fluch

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SpVgg Oberkotzau: Guyon, Specht, Herb, Bauer, Mirchev, Lottes, Schmidt (70. Müller), Ichim, Bötsch, Durkan (63. Wagner), Raithel (71. Fischer)

ZV Thierstein: Köhler, Sahin, Eisenreich, Bastl L., Prchal, Rezac, Svehla, Kovacs, Slama, Hibler, Scislak

Schiedsrichter: Marco Franz aus Bayreuth leitete fehlerfrei und souverän.

Zuschauer: 50

Verwarnungen: Mirchev; Bastl, Svehla, Kovacs (gelb-rot 71. wegen Foul an Herb)

Tore: 6. Min. 1 zu 0 Mirchev, 38. Min. 2 zu 0 Bauer, 57. Min. 3 zu 0 Mirchev, 67. Min. 4 zu 0 Raithel

Endlich ein Sieg gegen den Angstgegner dachten sich die Spieler der Gastgeber. Gegen defensiv zu schwache Gäste platze bei Oberkotzau der Offensivknoten. Beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt an und mussten auf einige Spieler verzichten, Thierstein hatte nicht einmal einen Auswechsler dabei, Oberkotzau derer gerade mal drei. Und der wesentliche Unterschied zu bisherigen Spielen, Oberkotzau trat als geschlossene Einheit auf und begeisterte die wenigen Zuschauer, die bei Nieselwetter auf die Hohe Wart gefunden hatten. Bereits in der 6. Minute schnappt sich Mirchev einen Abpraller und schiesst ihn unaufgeregt und routiniert flach ins rechte Eck am Keeper vorbei. 13 Minuten später war es wieder der starke und heute auch abspielfreudige Mirchev, der sich an der Mittellinie den Ball schnappt, bis zum Strafraum auf und davon geht und dann mit einem blitzsauberen Flachpass den heraneilenden Lottes in den Lauf spielt, Lottes schiesst knapp drüber. Trotz klarer Feldüberlegenheit dauert es rund 20 Minuten bis es ausgerechnet Tomas Bauer ist, der gegen die Mannschaft seines Bruders mit einem schönen Kopfball einen beruhigenden Pausenabstand herstellt. Slamas Knaller in der 54. Minute machte dann deutlich, dass man mit Thierstein immer rechnen muss.

So gab es durchaus im gesamten Spiel drei brennende Situationen, in denen die Gäste mit etwas Glück auch hätten treffen können, wenn nicht sogar müssen. Doch der gut aufgelegte Guyon lenkte mit seinen Fingerspitzen und seiner Körperlänge auch die platziertesten Geschosse jeweils um das Gehäuse herum. Als aber Mirchev dann in der 57. Minute am Strafraumeck frei zum Schuss kommt, nahm das Schicksal für die Gäste seinen Lauf. 3 zu 0. Minuten danach kann Durkan erhöhen, der Schuss ist aber drüber. Auch der Endstand in der 67. wird von Mirchev eingeleitet. Dieser prescht weit vor, flankt auf Lottes, der wiederum querlegt auf Raithel. 4 zu 0. Und Mirchev fand gefallen an der Rolle als Passgeber. Sowohl in der 72. als auch in der 85. spielt er das Leder gekonnt in den Lauf des eingewechselten Müller, der jedoch beide Großchancen im eins gegen eins kläglich vergibt. Auf diese Leistu7ng können die Saalestädter aufbauen. Mit einem Sieg am kommenden Sonntag in Mistelbach würde man sogar zurückkehren im Kampf um Platz 2.

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