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Oberkotzau erkämpft sich Befreiungsschlag

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SpVgg Oberkotzau: Guyon, Meissner (54. Schaller), Specht, Herb, Wunderlich, Bauer, Mirchev, Popp (70. Fischer), Ichim, Bötsch, Durkan (86. Raithel)

TSV Neudrossenfeld II: Schuberth, Dippold, Weiner (65. Svagr), Hilla, Wölfel, Kornetzke (84. Hacker), Sendel, Stelzer, Ötter, Brand Ehlert

Schiedsrichter: Julian Schäff aus Maroldsweisach hatte die faire Partie sympathisch im Griff.

Zuschauer: 50

Tore: 63. Min. 1 zu 0 Popp, 92. Min. 2 zu 0 Fischer

Verwarnungen: Popp, Ichim, Stelzer

Mit 2 zu 0 gelang der Spielvereinigung Oberkotzau der ersehnte Heimdreier gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten aus Neudrossenfeld. Von Beginn an fighteten die Mannen von Adnan Udovcic, der das gesamte Spiel unentwegt seine Jungs immer wieder anspornte und Anweisungen gab. Neudrossenfeld brachte in 90 Minuten genau eine Chance zustande, die tatsächlich aufs Tor ging. In der 4. Minute musste die Latte retten. Aber auch Oberkotzau hatte nicht wie sonst die gewohnte Chancenflut. So war es ein harter Abnutzungskampf zwischen den Strafräumen, der aber stet fair von beiden Mannschaften geführt wurde. Popp hätte in der 33. Minute nach einem genialen Täuschungsmanöver den Ball aus halbrechter Strafraumposition einlochen können, sein Schuss geht aber knapp am linken Pfosten vorbei. Es dauerte bis zur 63. Minute, als Durkans gekonnter Freistoss ans lange Torraumeck von Popps fulminanten Kopfstoss getroffen wird und unhaltbar zum verdienten 1 zu 0 einschlägt. Nach Ballbesitz war es eine klare Angelegenheit bis dahin für Oberkotzau.

Als in der 87. Minute Wunderlich, der an diesem Tag mit seinen Stürmerkollegen mehr als ein halbes Dutzend mal die Abseitsfalle der Gäste testete, ohne Abseits auf und davon war, wollte er Keeper Schuberth allein überwinden und schoss ihn an, anstatt auf den am Elfer freistehenden Mirchev zurückzulegen. So bangten die wenigen Zuschauer bis zur 2. Minute der Nachspielzeit. Der für Pop eingewechselte Fischer behielt bei einem Konter die Nerven und besorgte mit einem straffen Flachschuss aus 12 Metern das K.O. für Neudrossenfeld. Wieviel der Sieg wert ist, entscheidet sich am kommenden Mittwoch. „Dort müssen wir das Nachholspiel zuhause gegen den ATS Kulmbach mit dem gleichen Siegeswillen bestreiten und nochmal 3 Punkte holen, erst dann können wir ein wenig durchatmen,“ gibt Oberkotzaus sportlicher Leiter Achim Hager die Marschrichtung vor. „Wir wollten heute die Extrameile von jedem einzelnen sehen, und viele haben sie diesmal einfach auch gemacht. Das war neben der Geduld, mit der wir gespielt haben, der Schlüssel. Und die Effektivität ist zurück. Nicht 8 Grosschancen vergeigen sondern 2 aus 3 nutzen.“

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