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Oberkotzauer Damen machen den Aufstieg in die Bezirksoberliga perfekt

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SVO Damen Meisterschaft

 

SVO: Weidlich, Gorzel, Baumgärtner, Welzer, Michel-Wolfrum, Degenkolb, Fröhlich, Krauss, Bechmann, Schneider, Schmidt (Wagner, Kuttler, Kretschmer, Ranft)

Oberpreuschwitz: Adelhardz, Franke, Schirbel, Heilemann, Mai L., Fürst, Langenstein, Mai V., Dincer, Heidrich, Hess (Adelhardt, Siskowski)

Schiedsrichter: Udo Fritzsch aus Weischlitz hatte die Partie ohne Probleme im Griff.

Zuschauer: 200

Verwarnungen: Schmidt, Ranft; Adelhardt, Fürst, Dincer

In einem spannenden Match machte die Damen-Mannschaft der SpVgg Oberkotzau am Samstagabend den Aufstieg in die BOL perfekt. 200 Fans sorgten für einen Rekordbesuch und die richtige Kulisse für die Partie. Die Mannschaft von Erfolgstrainer Markus Mainberger, der innerhalb von nur 18 Monaten zusammen mit Spielleiterin Ramona Schneider die Mannschaft aufstiegsreif formte, machte von Beginn an deutlich, dass man den punktgleichen Tabellenzweiten an diesem letzten Spieltag der Saison nicht mit einem Unentschieden ein weiteres Entscheidungsspiel schenken wollte, sondern dass man alles klar machen und verlustpunktfrei die Rückrunde als klarer Sieger beenden wollte. Das gelang nach hartem Kampf.

Bis zur 35. Minute spielte sich das Match vor allem im Mittelfeld ab. Einmal rettete Aluminium für die Gäste aus Oberpreuschwitz, die bis dahin das Oberkotzauer Tor nur von weitem sahen. Dann nahm sich Spielleiterin Ramona Schneider ein Herz und sorgte mit einem Kunstschuss aus 20 Metern halbrechter Position für einen unhaltbaren Treffer unter die Latte. In hohem Bogen flog der Ball zum umjubelten 1 zu 0. Nur Sekunden später holte Oberkotzau zum Doppelschlag aus. Silvia Michel-Wolfrum nutzte die Verwirrung in der Abwehr nach der Oberkotzauer Führung sofort und lochte flach zum 2 zu 0 ein. Doch wer nun dachte, das wars, musste sich eines besseren belehren lassen. Oberpreuschwitzs beste Spielerin Tanja Fürst, die in der Folge noch einige weitere Male gefährlich vor den Oberkotzauer Gehäuse auftauchen sollte, verkürzt zum 1 zu 2.

Bis zum Ende war es eine Partie auf des Messers Schneide. Weder Marie Baumgärtners Pfostentreffer noch die beherzten Aktionen von Juliane Fröhlich und der genesenen Theresa Kuttler führten zu einer beruhigenderen Führung. Und so wäre es fast geschehen gewesen, als in einem Kraftakt der Gästesturm in der 90. Minute nur noch von Keeperin Sarah Weidlich gestoppt werden konnte.

Bemerkenswert war, wie die erst 16-jährige Stefanie Schmidt in fast allen Abwehraktionen perfekt stand und keine Aktionen zuließ und im richtigen Moment die gelbe Karte in Kauf nahm, um eine brandgefährliche Aktion zu unterbinden.

Schiri Udo Fritzsch aus Weischlitz hatte die faire Partie gut im Griff und musste nur ein paar Minuten vor dem Ende den Trainer und zwei weitere Oberpreuschwitzer Begleiter des Platzes verweisen, weil sich diese im Eifer des Gefechts zu sehr reingesteigert hatten.

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