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Die Wilden Kerle – Das Fußballerlebnis in Oberkotzau vom 27.05. – 29.05.2016

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1.Mannschaft

SpVgg Oberkotzau – 1. FC Marktleugast 3:0

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Oberkotzau: Udovcic, Specht, Bareuther, Bauer, Mirchev, Lottes, Schmidt, Findeiß (46. Güven), Bötsch, Wagner (86. Schaller), Durkan (74. Freyer)

Marktleugast: Hahn, Korzendorfer, Wagner, Simsek, Pfarrer, Schramm, Rucker (67. Turbanisch; 78. Kolb), Titus, Schlegel, Onarici, Groß

Schiedsrichter: Tobias Mildenberger lieferte mit seinem Team eine gute Leistung ab.

Verwarnungen: Groß (Marktleugast)

Zuschauer: 100

Tore: 55. Min. 1 zu 0 Bareuther, 72. Min. 2 zu 0 Mirchev, 87. Min. 3 zu 0 Bareuther

Wintereinbruch in Oberkotzau am Sonntag. Als 15 Minuten vor der Partie ein Schneesturm über den Platz fegte, war an Fussball nicht zu denken. Die Schiedsrichter und die Mannschaften nahmens gelassen und ließen die freiwilligen Helfer erstmal die Linien räumen, besorgten sich einen roten Ball und legten dann mit gut 15 Minuten Verspätung los. Als 30 Minuten später die Sonne schien wie im Frühling, fühlten sich alle bestätigt, dass es richtig war, die Partie anzupfeifen. Oberkotzau hatte sich nach 3 Niederlagen in Folge einiges vorgenommen und musste unbedingt punkten, um nicht bereits am kommenden Wochenende in die Relegationsränge abzurutschen. Marktleugast mit einer kleinen Serie im Gepäck wollte sich aus dem Keller endgültig nach oben verabschieden.

Doch Oberkotzau zeigte diesmal von Beginn an, wer Herr im Haus ist. Die starke Innenverteidigung mit Specht und Lottes sorgten für Stabilität, Bareuther und Bauer im zentralen Mittelfeld für die Dynamik und insbesondere der in die Startelf gerückte Cedric Wagner auf der rechten Seite für viel Spielwitz und technische Finesse. In Halbzeit eins hatte Oberkotzau im Spiel nach vorn eine Reihe von Möglichkeiten, es war aber immer wieder der letzte Pass, der fehlte oder eben der Abschluss. Santiagos Männer wollten es zu perfekt machen und vergaben so eine zwei bis drei Tore – Führung, die es zur Pause hätte geben können. In Halbzeit zwei wurde es zu Beginn erst einmal spannend. Durkan versuchte im Oberkotzauer Strafraum gegen einen Marktleugaster den Ball wegzuschlagen, traf ihn dabei aber so unglücklich, dass der sichere Schiedsrichter zu Recht auf den Punkt zeigte. Marktleugasts Kapitän legte sich in der 48. Minute den Ball zurecht und drosch diesen halbrechts flach aufs Tor –wohlgemerkt aufs Tor, denn weiter kam der Ball nicht, denn Oberkotzaus Keeper Udovcic sollte an diesem Tag kein einziges Mal hinter sich greifen. Er wehrte den Ball ab auf Schmidt, der Vollgas nach vorn gab. So entwickelte sich direkt aus dem Strafstoß fast das 1 zu 0 für Oberkotzau, doch Schmidt vergab gegen Hahn im Tor der Leugaster. Die Gäaste waren ein ums andere blitzschnell beim Umschalten nach vorn. Nach dem Motto hoch und weit flog der Ball immer wieder in Richtung der Außenbahnen und Lottes musste ein ums andere Mal Kopf und Kragen riskieren, um durchgebrochene Spieler wieder einzufangen. In der 55. Minute war es dann endlich soweit. Wieder ein kluger Spielaufbau, Wagner setzt sich auf der rechten Seite durch und bedient scharf nach innen gebend Schmidt, der auf Bareuther weiterleitet – das umjubelte 1 zu 0 aus 5 Metern Torentfernung. Fast im Gegenzug dann wieder so ein brandgefährlicher Konter der Gäste, aber immer wieder tappten diese um Haaresbreite in die Abseitsfalle der gut gestaffelten Saalestädter, die nun einen Sturmlauf auf die Gäste abfeuerten. Nun war es eine Frage der Zeit. In der 72. Min.. dann fasste sich Mirchev ein Herz, anstatt auf den besser postierten Wagner nach rechts zu legen, entschied er sich durch eine minimale Lücke in der Gästedeckung abzuziehen. Und tatsächlich, der Ball zirkelte nicht hart aber absolut platziert ins untere linke Eck. Den Ball konnte Keeper Hahn unmöglich gesehen haben. Freyer kam eine Viertelstunde vor dem Ende für Durkan und gab noch mal richtig Feuer. Der Leipziger Wirbelwind kombinierte und fightete und das im Gegensatz zu den letzten Spielen diesmal mit viel Spielwitz und dem Blick für die Mitspieler. Fast wäre ihm im eins gegen eins gegen Hahn Treffer drei gelungen. Dies war aber Alexander Bareuther vorbehalten, der sich in der 87. Minute den Ball an Keeper Hahn vorbeilegt. Als das Leder über einen Schneehaufen hoppelt und schon fast im Aus ist, zieht Bareuther aus spitzen Winkel gerade noch ab und markiert den Endstand. Durchatmen war angesagt nach diesem wichtigen Erfolg. Nun geht es am Freitag zum Tabellennachbarn Mistelbach, wo mit einem Dreier der Klassenerhalt nahezu perfekt gemacht werden könnte. Eine weitere positive Nachricht, Verteidiger Güven verlängerte diese Woche ebenso um ein Jahr wie die meisten anderen Spieler der Mannschaft. Nur Sven Bayer entschied aus privaten Gründen sich der 2. Mannschaft anzuschließen.

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Wichtige Weichenstellungen bei der Spielvereinigung Oberkotzau

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Fussball-Bezirksligist SpVgg Oberkotzau hat wichtige Weichenstellungen für die kommende Saison vorgenommen. Gestern abend wurde der Vertrag mit Trainer Santiago Fraga da Silva um ein weiteres Jahr verlängert. Der Spanier übernahm im Herbst dieser Saison die Mannschaft von Mario Atanasow und führte sie bislang bis auf Platz 7 der aktuellen Tabelle. Fraga da Silva will die Mannschaft stabilisieren und zu einer Einheit formen, um neben der guten Qualität der Spieler auch die Geschlossenheit zu bekommen, die für den Erfolg maßgeblich ist. “Ich bin froh, dass Santi ohne zu Zögern eingeschlagen hat,” so Achim Hager, der sportliche Leiter. “Seine professionelle Art und seine Trainingsinhalte sind von allerhöchster Qualität und begeistern wirklich jeden einzelnen Spieler unserer Mannschaft.”

Das war auch zugleich das Feedback, das die Vereinsverantwortlichen bei den mittlerweile abgeschlossenen Spielergesprächen bekommen haben. Bis auf Tunahan Güven, der sich noch etwas Bedenkzeit auserbeten hat, bleiben alle an Bord. Kürzer treten wird aus privaten und beruflichen Gründen Tomas Bauer, der sich selbständig gemacht hat und den zeitlichen Aufwand von drei Einheiten pro Woche bzw. vier in der Vorbereitung nicht mehr schaffen wird. Er will dem Verein aber erhalten bleiben. Noch keine Entscheidung ist zu den beiden Spielern Findeiss und Bareuther aus der Kooperation mit Bayern Hof gefallen. “Sollten sie aus beruflichen oder Studiengründen nicht den Regionalliga/Bayernliga-Aufwand betreiben können, sind sie bei uns herzlich willkommen und natürlich eine klasse Verstärkung als Mensch und Spieler für unseren Verein.”

Auch Alexander Günzel, Spielleiter der ersten Mannschaft und Trainer der SG aus der SpVgg Bayern Hof und der SpVgg Oberkotzau hängt ein weiteres Jahr ran. Sein Amt als A-Jugendtrainer gibt er an die bisherigen beiden B-Jugendcoaches ab, die ab der kommenden Saison die A-Jugend führen werden. “Wir wollen Alex nicht zeitlich überlasten, zwischen drei Mannschaften gibts naturgemäß zu viele Überschneidungen. Sein und unser Ziel, die A-Jugend näher an den Herrenbereich heranzuführen, ist gelungen. Es werden am Ende der Saison drei bis vier starke Jungs dabei sein, die den Sprung bis in die Bezirksliga schaffen können. Das ist unser Ziel als Talentverein. Wenn gleichzeitig auch für unsere SG-Partner Döhlau und Tauperlitz und natürlich unsere zweite und dritte Mannschaft dabei Spieler abfallen, dann ist unsere hochfränkische Achse, die wir begonnen haben zu bilden, geglückt.”

Auch mit Trainer Oli Klein ist der Verein mehr als glücklich. “Oli ist ein Pfundstyp. Er hat die zweite Mannschaft in die Erfolgsspur zurückgebracht und eine Struktur innerhalb der Mannschaft geschaffen. Wir würden sehr gerne mit ihm weitermachen, und es sieht nicht ganz schlecht aus, obgleich er natürlich auch von anderen ersten Mannschaften umworben wird. Wir hoffen auf eine Einigung bis zum Wochenende.”

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Tage, an denen nichts gelingt

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SpVgg Oberkotzau: Reichenberger, Meißner, Specht, Herb, Bareuther, Bauer, Mirchev (68- Freyer), Lottes, Schaller (42. Güven), Bötsch (80. Wagner), Durkan

TuS Schauenstein: Sauer, Weber, Drechsel (90. Anderski), Rödel, Paprocki, Schmidt T., Schmidt F., Binder (79. Saalfrank), Schütz, Wunderlich (91. Fischer), Rietsch

Schiedsrichter: Dominik Haas (Kulmbach) leitete souverän und fehlerfrei

Zuschauer: 150

Verwarnungen: Meißner, Specht; Schmidt T.

Tore: 26. Min. 0 zu 1 Drechsel

Es gibt Tage, da könnte man noch 90 Minuten anhängen und doch würde es nicht besser werden. So einen erwischten die Gastgeber der SpVgg Oberkotzau an diesem Sonntag. Die TuS bis in die Haarspitzen motiviert, war über die gesamte Spielzeit hellwach, lauerte auf Fehler der Hausherren und spielte dann einen überfallartigen Konterfussball aus dem Lehrbuch. Oberkotzau kam nie ins Spiel. Immer wieder waren zwischen den Reihen zu große Lücken, mal standen die Vorderleute hoch und die Abwehr rückte nicht nach, mal waren es individuelle Stellungsfehler. So geschehen in der 26. Minute als es an der rechten Abwehrseite bitterböse brannte und Oberkotzaus zuständiger Außenverteidiger schlecht stand. Schauenstein zog auf der Außenbahn davon, Dominik Drechsel musste die mustergültige flache Hereingabe nur Abnehmen und letterte den Ball unhaltbar für Reichenberger aus 10 Meter in die Maschen. Bereits 5 Minuten zuvor nahezu die gleiche Situation auf derselben Abwehrseite, nur durch Binders knappes Abseits wurde dessen Tor nicht gewertet, das war sozusagen bereits die Generalprobe, für das was folgte. Oberkotzau im gesamten Spiel mit einem einzigen Ball aufs Tor, Spechts Kopfball aus der 6. Minute nach einer Mirchevecke geht knapp drüber. 4 Minute vor dem bei eisigem Wind nötigen Pausentee ist es derselbe Drechsel, der ein geiles Spiel ablieferte, den nur noch Reichenberger im eines gegen eins so irritieren konnte, dass er nicht bereits die Vorentscheidung erzielte.

Dachte man nach der Pause werde es besser, so täuschte man sich. Schauenstein blieb die gelb-schwarze Mannschaft an diesem Tage, die mit den Heimfarben die Punkte nach außerhalb mitnahm und das zu recht. Julian Schütz ist in der 51. Minute vorbei an Mann und Maus, nutzt die Gelegenheit aber nicht zum 2. Tor. Bis zum Ende probierte Oberkotzau auch mit den Wechseln mehr Druck aufzuabauen, aber die Abwehr stand gut und ließ einfach nichts zu. Die wenigen Distanzschüsse kamen allesamt nicht aufs Tor und damit keine Gefahr für Sauer. So lieferte Oberkotzau am Ende den Schauensteinern ungewollt Schützenhilfe im Abstiegskampf. Die hatte sich der Gast aber hart erarbeitet.

1.Mannschaft

SpVgg Oberkotzau – TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf 1:0

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Oberkotzau: Udovcic, Herb, Bareuther, Bauer, Mirchev, Lottes, Schmidt (93. Lorenz), Beyer, Bötsch, Wagner (74. Popp), Findeiß

TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf:Dujicek, Olpen (56. Knappe)‎, Sebald (83. Hoerath), Ferstl, Baumgärtner, Poellath, Sendelbeck, Hader, Dadder, Böhner, Pätzold

Schiedsrichter: Sebastian Demel aus Küps machte seine Sache gut.

Zuschauer: 100

Verwarnungen: Herb, Bauer, Bötsch, Findeiß; Böhner

Trotz erheblicher Personalprobleme‎ mit dem Ausfall von 6 Stammkräften holten sich die Saalestaedter einen wichtigen Dreier. Zunaechst musste sich die komplett umgestellt Mannschaft finden, was in den ersten Minuten die hoch stehenden Gaeste fast zur Fuehrung genutzt haetten. Udovcic rettet gegen Baumgärtner in höchster Not. Nach 27 Minuten spielt der agile Schmidt den Ball auf Mirchev, der aus 16 Metern den Ball unten rechts versenkt. Kurz vor der Pause hat die Spielvereinigung eine richtig starke Phase, versaeumt es aber das 2 zu 0 zu machen. Wieder setzt sich Schmidt im Strafraum durch, legt auf Bauer und der haut den Ball uebers Tor.

Oberkotzau, die mit dem umfunktionieren Lottes und mit Herb in der Innenverteidigung arbeiteten, konnte auch in Halbzeit zwei‎ Kirchenlaibach von vielen gefaehrlichen Aktionen abhalten. Die Aussenverteidigung mit Findeiss und dem bärenstarken einsatzfreudigen Bötsch trugen dazu auch erheblich bei. Wichtig auch, dass Mirchev nach seiner Grippe wieder an Bord war. Letzterer spielt in der 50. gleich 3 Spieler aus und legt den Pass lang auf. Bauer, der nur durch ein taktisches Foul auf dem Weg zum 2 zu 0 gestoppt werden konnte. Zwei gute Situationen erkaempfte sich Laibach mit einem Granatenschuss von der Strafraumgrenze in der 58. und einem guten Böhner-Kopfball in der 72. Oberkotzaus beste Chance hatte wiederum Mirchev, dessen Hammerfreistos in der 76. scharf am Pfosten vorbeizischte. Der Lohn der Arbeit geriet nur noch einmal in Gefahr, als ein Kopfball ans Kreuz springt und dan ins Aus. Ein wichtiger Dreier vor dem schweren Spiel in Bayreuth am kommenden Wochenende.

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Ehrenabend der SpVgg Oberkotzau

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Ehrenabend im März 2016

Obere Reihe stehend v.l.n.r.: Vorstand Gerhard Barthold, Jochen Mocker, Achim Hager, Hans Hohenberger, Peter Olejnizak, Anh Quock Nguyen, Volker Dittmar, Karl Herzog, Dominik Hess, Helmut Graf, Walter Nowak, Ehrenamtsbeauftragter Herbert Ströhlein, Gruppenspielleiter Stefan Wühr, Wolfgang Koch. Sitzend v.l.n.r. Klaus Humps, Paul Bischof, Rainer Pentner, Norbert Raithel, Helmut Mildner, Walter Greiner.

Ein fester Bestandteil des Oberkotzauer Vereinslebens ist der schon traditionelle Ehrenabend der SpVgg Oberkotzau. Im SVO-Vereinsheim begrüßten am 26.Februar Vorstand Gerhard Barthold und Ehrenamtsbeauftragter Herbert Ströhlein eine Reihe von Anwesenden Gästen, unter ihnen den Ehrenvorstand Fritz Hösch, Bürgermeister Stefan Breuer und Gruppenspielleiter Stefan Wühr, der den verhinderten Bezirksehrenamtsbeauftragten Siegfried Tabbert vertrat. Auch Bürgermeister Stefan Breuer begrüßte die Anwesenden kurz und lobte hierbei die Vereinsarbeit der SpVgg. Besonders hob er die Jugendarbeit hervor. Weiterhin betonte Breuer, dass sich die SVO erneut bereit erklärt hat, das Heimat- und Wiesenfest im Jahr 2017 erneut auszurichten.

Ehrenamtsbeauftragter Herbert Ströhlein schritt dann zu den anstehenden Ehrungen. Leider hatten sich eine ganze Anzahl von zu Ehrenden aus verschiedenen Gründen, teils krankheitsbedingt, entschuldigt. Davon mussten aber dennoch 2 Personen besonders erwähnt werden, weil sie besondere überörtliche Ehrungen erhalten hatten. Es waren dies Christoph Kraus und Thomas Schuberth. Christoph Kraus erhielt unter dem Motto „Fußballhelden 2015“ den „jungen Ehrenamtspreis“. Er holte sich im Fußballkreis Hof/Wunsiedel/Tirschenreuth den 1. Platz und wurde anlässlich des U-21-Länderspiels Deutschland-Aserbaidschan in Regensburg mit einer Studienreise nach Barcelona ausgezeichnet.Thomas Schuberth wurde im vergangenen Jahr von einer namhaften Jury (Uli Stielike, Paul Schomann und Erich Rabemüller) unter dem Motto „stille Helden“ als einer von 100 Jugendtrainern der Saison ausgezeichnet. Auch er wurde mit einer Reise nach Spanien belohnt. Nun folgten die Ehrungen des Vereins, die von Herbert Stöhlein und Gerhard Barthold durchgeführt wurden. Herbert Ströhlein hatte für jeden Geehrten eine kleine Laudation parat. Für 25-jährige Vereinstreue wurden Achim Hager, Roberto Heinrich, Dominik Hess, Anh Quoc Nguyen, Walter Nowak, Peter Olejnizak und Harald Reichel ausgezeichnet. Sie erhielten die silberne Vereinsnadel und eine Urkunde. Eine Urkunde und die goldene Vereinsnadel für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Volker Dittmar, Helmut Mildner und Jürgen Raithel. Helmut Graf und Hans Hohenberger halten dem Verein bereits seit 50 Jahren die Treue und wurden mit der goldenen Ehrennadel und einer Urkunde bedacht. Außerdem wurden diese Mitglieder gleichzeitig zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Eine Sonderehrung für 60-jährige Mitgliedschaft erfuhren Karl Herzog, Norbert Raithel und Peter Pöhlmann. Dafür erhielten sie einen schönen SVO-Bierkrug und eine kleine Brotzeit. Nun folgten die Sonderehrungen des Bayerischen Fußballverbandes, die von gruppenspielleiter Stefan Wühr und Herbert Ströhlein durchgeführt wurden. Mit der Verbandsehrenmedaille in Silber und einer Urkunde wurden Walter Greiner, Klaus Humps, Wolfgang Koch, Rainer Pentner und Peter Kuttler ausgezeichnet. Die Verbandsehrenmedaille in gold und jeweils eine Urkunde erhielten  Paul Bischof, Ernst Graf und Erich Parbus. Den Höhepunkt des Abends vollzog dann Herbert Ströhlein, indem er Jochen Mocker den DFB-Ehrenamtspreis 2015 in Form einer Urkunde überreichte. Jochen Mocker wurde hier für 4 Jahrzehnte verdienstvolle Arbeit im Verein geehrt. Die gleiche Ehrung erfuhren die abwesenden Ramona Schneider und Thomas Schuberth.

1.Mannschaft

Fight auf Augenhöhe – Oberkotzau kommt gegen konter- und abwehrstarke Gäste zweimal zurück

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SpVgg Oberkotzau: Udovcic, Specht, Herb, Bareuther, Bauer, Mirchev, Schmidt (87. Durkan), Freyer, Schaller (78. Meissner), Güven, Bötsch

ASV Wunsiedel: Morgeneier, Seidel (rot 82.), Röder (78. Braun), Koller, Taskiran (67. Eckert (89. Werner für Eckert)), Jordan Köstler, Hofweller, Pollak (70. rot), Steininger, Sycha

Schiedsrichter: Sandro Do Adro (Kulmbach)

Zuschauer: 100

Verwarnungen: Specht, Bareuther; Sycha, Eckert, Braun

Rot: Pollak (ASV, 70. Handspiel zur Torverhinderung), Seidel (ASV, 82. Schiedsrichterbeleidigung)

Ergebnis: 3:3

Mit einem Paukenschlag begann das Derby in Oberkotzau. Hellwache Wunsiedler geben von Beginn an Feuer. Nach vier Minuten köpft der beste Spieler am Platz Hofweller unbedrängt von Güven mitten im Strafraum zum 0 zu 1 ein. Torwart Udovcic hat keine Chance, den Ball auf den weg ins linke obere Dreieck zu stoppen. Nur 3 Minuten danach der nächste Patzer in der Defensive. Diesmal unterläuft Bötsch ein Schnitzer, Wunsiedels Kapitän Koller besiegt im eins gegen eins Torwart Udovcic, 0 zu 2. Kalte Dusche bei Hochnebel und frostigen Temperaturen. Wunsiedel glänzte in der Folge mit einem massiven Abwehrriegel, in dem sich die verspielten Oberkotzauer immer wieder festspielten. Bei Ballverlust brannte es dann immer wieder, wenn die Abseitsfalle misslang. Zudem nahm Wunsiedel den langsamen tiefen Platz immer mit dem entscheidenden Extraschritt besser an als die Hausherren. Dennoch ab und an kam Oberkotzau auch durch. So der flinke Bareuther, für das Foul gegen ihn es in der 11. Minute durchaus 11 Meter hätte geben können. Mirchevs Hammer strich Sekunden später über die Latte. In der 28.Minute der nächste Schnitzer, diesmal war es wieder Güven, der Hofweller ein Mann gegen Mann gegen Udovcic ermöglichte, Diesmal blieb der Keeper Sieger. Als sich alle schon mit dem 0 zu 2 zur Halbzeit angefreundet hatten, fasste sich Schmidt ein Herz.

Zuvor musste er eigentlich schon den Anschlusstreffer machen, als er Torwart Morgeneier mit einer geschickten Täuschung in ein Eck lockte. Statt ins andere einzuschiessen, schoss er aber den Torwart an. Doch in der 44. dann zielte er schörkellos ins linke Eck und markierte aus 15 Metern das 1 zu 2. Eine vollkommen anderes aufspielende Mannschaft erwartete man in Halbzeit zwei – und bekam sie auch auf Seiten der Gastgeber, zumindest phasenweise. Zunächst aber erst einmal die nächste Dusche. Der Warnschuss ind er 50., den die Wunsideler abgaben, verpuffte noch als diese einen gut quergelegten Pass im Oberkotzauer Strafraum übers Tor jagten. Hofweller ließ sich in der 54. Minute nicht bitten und nutzte den nächsten Schnitzer der Oberkotzauer Abwehr durch seinen Kontervorstoß zum 1 zu 3.

Oberkotzau kam aber zurück. Bauers Kopfball in der 60. hauchte den Saalestädtern Leben ein. 2 zu 3. Als dann Pollak in der 70. nur noch mit dem Ellenbogen das 3 zu 3 verhindert, fliegt dieser vom Feld. Mirchev jagt den fälligen Elfer ins rechte untere Eck. Wunsiedel brach zusammen und verteidigte mit Mann und Maus das Unentschieden. Freyer traf im Strafraum stehend das Tor nicht, Mirchev jagte das Leder knapp am Pfosten vorbei. Und als dann auch nach einer Reihe von Verwarnungen gegen die Gäste Seidel knallrot bekam für eine Aktion ohne Ball und Gegner (wie vermuten Schiedsrichterbeleidigung), schien es für Wunsiedel zu Ende zu gehen. Lars Herb war es, der in der 77. das 4 zu 3 köpfte, das die Schiedsrichter wegen abseits nicht gaben, ohne dass Herb selbst im abseits gestanden war. Das Gespann sah wohl einen anderen Oberkotzauer Spieler in der Situation als zu aktiv an und versagte den Treffer. So stand es am Ende nach einer spannenden Schlacht 3 zu 3, was ein gerechtes Ergebnis darstellt. Oberkotzau nutzte das Übergewicht an Spiel und Ballbesitz nicht konsequent genug, Wunsiedel rief eine gute Leistung ab.