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Stürmer gesucht: Oberkotzau spielt und trifft wieder nicht

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Oberkotzau: Udovcic, Meißner, Specht, Ichim, Freyer (74. P. Müller), Mirchev, Lottes, Raithel, Schmidt, Wagner (64. Durkan), Fischer

Creussen: Haase, Koch, Oberheidtmann, Krauß, Ziegler (90. Ströbel), Bauer, Sabbarth, Freiberger, La Faver (84. Bachmann), Abraham (46. Hagen), Riedel

Schiedsrichter: Patrick Zahner machte seine Sache wie gewohnt sicher und geradlinig.

Zuschauer: 100

Verwarnungen: Meißner, Specht, Ichim, Raithel; Riedel, Bachmann

Tore: 42. Min. 1 zu 0 Mirchev, 71. Min. 1 zu 1 Koch

Oberkotzau kommt in dieser Saison einfach nicht in Fahrt. Wieder musste sich die di Fraga-11 nach 90 Minuten fragen lassen, spielt so ein Aspirant auf die vorderen Plätze? Immer wieder klappte das Aufbauspiel gut, aber am Strafraum kam zu wenig Gefährlichkeit zustande. Wenn dann einmal freistehend und unbedrängt geschossen wurde, war die Chancenverwertung schlichtweg ungenügend. Die Oberkotzauer, die die Urlaubsausfälle von Kapitän Herb und Bauer sowie verletzungsbedingt den Ausfall von Bötsch verkraften mussten, kamen über ein Unentschieden gegen den Aufsteiger nicht hinaus. Die Abwehrreihe machte nach einigen Wacklern zu Beginn ihre Sache gut.

Die erste Halbzeit bestand aus einem Mittelfeldmatch, das ab und an einmal bis zum Strafraum reichte. Gleich zweimal hatten die Gäste in den ersten 5 Minuten Pech, hierbei nicht in Führung zu gehen und auch Oberkotazu hatte seine Chance. So dauerte es bis zur 42. Spielminute, als sich Außenverteidiger Meißner ein Herz nahm und die halbe Abwehr austanzte, dann von der Grundlinie flach hereingab. Mirchev machte den Ball fest, umspielte einen weiteren Abwehrecken und schoss an dessen linken Fuß den Ball gekonnt vorbei ins linke untere Eck. Keine Frage, von den Spielanteilen war das im Höchstmaß verdient, Glanz konnte man aber nicht entdecken in dem braven Oberkotzauer Spiel. Minuten später vergeben aussichtsreich im Strafraum Wagner, der seine Chance von Beginn an zu spielen gut nutzte und dem Spiel Gefährlichkeit gab sowie Lottes, dessen Ball ebenfalls nicht das Gehäuse fand. Man hätte also bis zur Pause ohne Aufhebens das Spiel entscheiden können.

In Hälfte zwei ging Mirchevs Eckenserie weiter, aber aus keiner kam wirklich etwas gefährliches heraus, zu flach und oft zu kurz folgen sie zum kurten Pfosten. Wie aus heiterem Himmel fiel dann der Ausgleich. Aus einem Allerweltsfoul entsteht eine gefährliche Freistoßsituation aus rund 20 Metern. Kapitän Koch legt sich den Ball zurecht und hämmert diesen unhaltbar zum Ausgleich rein.

Unglaublich. Jetzt wachte Oberkotzau auf, getrieben von der Angst sich zu blamieren und spielte offensiver nach vorn. Als Durkan in Minute 79 herrlich freigespielt wird, als Creussens Abseitsfalle abermals versagt, will Oberkotzaus Offensivkraft es zu gut machen und zimmert den Ball an den rechten Pfosten statt aus 10 Metern sich eine Ecke innerhalb des Tors auszusuchen. Chancen über Chancen nun für die Hausherren. Erst vergibt Mirchev, dann Ichim, um nur zwei Chancen zu erwähnen. Creussen spielte die Zeit mit Auswechslungen geschickt runter und freute sich über den Punkt wie über einen Sieg. Oberkotzaus Ambitionen nach oben sind abgehakt, der Blick geht nun wie letztes Jahr Richtung Abstiegszone, die nur 2 Zähler entfernt ist und durch die beiden Auswärtsspiele in Neudrossenfeld und dann beim Tabellenführer Saas bei einer solchen Leistung leicht erreicht werden kann. Unbegreiflich mutmaßten zahlreiche Zuschauer angesichts einer solchen Qualität im Kader. Ganz offensichtlich jedenfalls bleibt die Abschlußschwäche, doch bis zur Wintertransferperiode ist es noch lang hin.

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